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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Studienanfänger: Rückläufige Zahlen verdeutlichen Handlungsbedarf
Aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen geht hervor, dass die Zahl der Studienanfängerinnen und Studienanfänger im Studienbereich Gartenbau im Wintersemester 2024/2025 auf 279 gesunken ist. Im Wintersemester 2004/2005 waren es noch 429 – ein Rückgang von rund 35 Prozent.
Für den Zentralverband Gartenbau (ZVG) bestätigen die Zahlen eine Entwicklung, die seit Jahren zu beobachten ist und weit über die Hochschulen hinaus Auswirkungen auf die gesamte Branche hat.
„Forschung, Innovation und Wissenstransfer sind entscheidende Voraussetzungen, um die vielfältigen Herausforderungen des Gartenbaus erfolgreich zu bewältigen – von Ressourceneffizienz und Pflanzenschutz bis hin zur Digitalisierung. Gerade mit Blick auf die Folgen des Klimawandels kommt ihnen eine Schlüsselrolle zu“, betont ZVG-Präsidentin Eva Kähler-Theuerkauf. „Wie dringend innovative Lösungen benötigt werden, haben die Hitze, Trockenheit und Starkregenereignisse der vergangenen Tage erneut deutlich gemacht.“
Gemeinsam mit dem Bund deutscher Baumschulen (BdB), dem Bundesverband der Studierenden/Hochschulabsolventinnen und Absolventen/Ingenieurinnen und Ingenieure des Hochschulstudiums der Fachrichtungen Gartenbau und Landschaftsarchitektur (BHGL) sowie der Deutschen Gartenbauwissenschaftlichen Gesellschaft (DGG) setzt sich der ZVG deshalb seit Langem und insbesondere seit zweieinhalb Jahren intensiv für den Erhalt und die Stärkung der Gartenbauwissenschaften in Deutschland ein. Ein zentraler Baustein ist das im „Maßnahmenpaket Zukunft Gartenbau“ formulierte Ziel, die Gartenbauwissenschaften über eine Bund-Länder-Förderung nach Artikel 91b des Grundgesetzes langfristig abzusichern. Dieses Anliegen findet sich zudem im Koalitionsvertrag wieder und muss nun konsequent umgesetzt werden.
„Die Zukunft des Gartenbaus entscheidet sich nicht allein auf den Betrieben, sondern auch in Hörsälen, Laboren und Versuchseinrichtungen. Jetzt ist die Politik gefordert, die zugesagte Unterstützung für die Gartenbauwissenschaften endlich verbindlich auf den Weg zu bringen“, erklärt Kähler-Theuerkauf abschließend. (ZVG)

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