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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Studie: Weniger Pestizide gefährden Ernährungssicherheit nicht
Weniger Pestizide gefährden nicht die Ernährungssicherheit. Im Gegenteil würde diese dann in Gefahr gebracht, wenn der Einsatz von Pflanzenschutzmitteln nicht verringert würde. Zu diesem Schluss kommt eine Studie der EU-Kommission. Die EU-Staaten hatten die Kommission um zusätzliche Daten zur nachhaltigen Verwendung von Pestiziden gebeten. Im Rahmen der Strategie „Vom Hof auf dem Tisch“ und einem Kommissionsvorschlag vom Juni 2022 hat die EU das Ziel, die Verwendung chemischer Pestizide in der EU bis 2030 um die Hälfte zu senken.
Die Studie bestätigt, dass die Ziele des Kommissionsvorschlags zur nachhaltigen Verwendung von Pflanzenschutzmitteln die Ernährungssicherheit nicht gefährden. Auch die negativen, kurzfristigen Auswirkungen des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine ändern diese Schlussfolgerung nicht.
Bereits Fortschritte bei Verringerung des Pestizideinsatzes
Ebenfalls heute veröffentlichte aktuelle Zahlen zeigen EU-weit einen Rückgang beim Einsatz chemischer Pestizide bis 2021 um 33% und beim Einsatz gefährlicherer Pestizide um 21% (gegenüber 2015-2017). Obwohl die EU im Hinblick auf dem richtigen Weg ist, den Einsatz und das Risiko chemischer und gefährlicherer Pestizide bis 2030 um 50% zu reduzieren, muss aber noch mehr getan werden.
Die Studie zeigt Möglichkeiten auf, wie der Verwaltungsaufwand für die Landwirte weiter verringert und die jüngsten Entwicklungen bei den Alternativen zu chemischen Pestiziden berücksichtigt werden können. In der Studie werden Möglichkeiten für weitere Maßnahmen aufgezeigt, um die Markteinführung von Alternativen zu beschleunigen und den positiven Gesamttrend beizubehalten. Dazu gehört, dass weiterhin sichergestellt wird, dass chemische und gefährlichere Pestizide nur als letztes Mittel eingesetzt werden.
Durch die konsequente Anwendung der Grundsätze des integrierten Pflanzenschutzes (IPS) und die Inanspruchnahme unabhängiger Beratung dazu, können die Landwirte ihre Abhängigkeit von chemischen Pestiziden verringern, ohne die Rentabilität ihrer Betriebe zu gefährden. (EU-Kommission)

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