Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Studie: Verbraucher wünschen sich mehr regionale Lebensmittel

Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz (MULNV) ermittelte, dass 75% der Bürger aus Nordrhein-Westfalen sich mehr regionale Lebensmittel im Einzelhandel wünschen.

Verbraucher wünschen sich mehr regionale Lebensmittel. Bild: GABOT.

Bürger aus Nordrhein-Westfalen wünschen sich mehr regionale Lebensmittel im Einzelhandel. Dies hat eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov im Auftrag des Landwirtschaftsministeriums ergeben. Der Rheinische Landwirtschafts-Verband (RLV) begrüßt die Umfrageergebnisse.

Viele Bürger legen Wert auf regionale Erzeugung: Je älter die Befragten, desto größer ist laut Ministerium die Nachfrage. Mit 79% wünschen sich insbesondere die Menschen ab 55 Jahren mehr regionale Lebensmittel. In der Gruppe der 18- bis 24-Jährigen sind es 67%. „Diese Wertschätzung freut uns sehr“, betont der RLV. Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie im Frühjahr habe es einen regelrechten Ansturm auf Hofläden gegeben, eine verstärkte Nachfrage halte sich bis heute. Die rheinischen Direktvermarkter freuen sich über rund 30% mehr Kunden. „Wir hoffen, dass die Menschen langfristig die Bedeutung der regionalen Landwirtschaft und von regional erzeugten Lebensmitteln schätzen“, so der Verband.

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