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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Studie: Rolle der Investoren auf dem Bodenmarkt
Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat in einer Studie die Rolle von außerlandwirtschaftlichen Investoren beim Kauf und der Pachtung von landwirtschaftlichen Flächen in Deutschland untersuchen lassen. Die Studie mit dem Titel Aktivitäten von nichtlandwirtschaftlichen und überregional ausgerichteten Investoren auf dem landwirtschaftlichen Bodenmarkt in Deutschland ist eine Bestandsaufnahme zu den Aktivitäten von nichtlandwirtschaftlichen und überregional ausgerichteten Investoren. Untersucht wurde anhand von vier Fallstudien, welche Relevanz deren Wirken auf den landwirtschaftlichen Bodenmärkten hat, was die wesentlichen Einflussfaktoren für deren Engagement sind und welche Wirkungen hiervon auf die Verfügbarkeit des Bodens, die landwirtschaftliche Produktion und die dörfliche oder regionale Entwicklung ausgehen.
Die Autoren der Studie kommen zu dem Ergebnis, dass die Bodenkäufe auf vergleichsweise niedrigem Niveau stattfinden, weil die Verfügbarkeit von Flächen insgesamt gering ist. Weniger als ein Prozent der Agrarflächen in Deutschland werden pro Jahr gehandelt. Die regionale Ausprägung und die Motive sind dabei sehr unterschiedlich. Als Hauptgrund für das Interesse von außerlandwirtschaftlichen Investoren an der Landwirtschaft wird aber die positive Einschätzung der wirtschaftlichen Entwicklung des Agrarsektors gesehen.
Bei den Investoren sind im Wesentlichen zwei verschiedene Gruppen erkennbar: Bei der einen handelt es sich um Investoren, die Agrarflächen als Wertanlage kaufen und diese anschließend an landwirtschaftliche Betriebe verpachten. Die andere Gruppe sind Investoren, die Agrarflächen oder ganze Betriebe kaufen, um diese selbst zu bewirtschaften. Internationale Fondsgesellschaften oder international agierende Großunternehmen spielen auf dem deutschen Bodenmarkt der Studie zufolge bislang kaum eine Rolle.
Für den Bodenmarkt in den neuen Bundesländern kommt der Bodenverwertungs- und verwaltungs GmbH (BVVG), die land- und forstwirtschaftliche Flächen in den neuen Bundesländern verpachtet und verkauft, eine wichtige Bedeutung zu. In der Studie werden die Flächenverkäufe der BVVG als ein wichtiger Faktor auf dem ostdeutschen Bodenmarkt angesehen, die zur Verbesserung der Markttransparenz beitragen. Aus Sicht des BMELV finden sich in der Studie keine Belege dafür, dass die BVVG ausschlaggebend für das Engagement außerlandwirtschaftlicher Investoren oder für die allgemeine Steigerung der Preise landwirtschaftlicher Flächen verantwortlich sei. (vTI)

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