Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Studie: Konsument:innen wollen "erleben" statt "haben"

Dinge besitzen, ein Schnäppchen machen, sich durch Statussymbole definieren – lange Zeit ging es beim Konsum um genau diese Ziele. Das scheint sich jedoch zu ändern.

Konsument:innen wollen "erleben". Bild: Consors Finanz.

Nach den Ergebnissen des aktuellen Konsumbarometers 2025 von Consors Finanz suchen Europäer:innen zunehmend nach anderen Formen des Genusses und haben andere Shoppingziele. So wollen 36% der Deutschen heute mehr immaterielle Güter konsumieren als vor zehn Jahren. Gemeint sind beispielsweise Events, Urlaube oder Online-Dienste. Die Kaufquote von materiellen Dingen hingegen ist nur bei 32% der Befragten gestiegen. In Europa liegt das Verhältnis bei 43 zu 37% (Immaterielles/Materielles).

Lust auf Genuss und Geselligkeit

Am liebsten investieren die Europäer:innen – inklusive der Deutschen – in Urlaubsreisen und Kurztrips. Das gibt rund ein Drittel der Befragten an. Auf dem zweiten Platz folgen in Deutschland Lebensmittel und Getränke (28%, Europa: 23%). Beinahe jede:r Fünfte in Deutschland und Europa gibt das Geld sehr gerne fürs Ausgehen aus: Restaurants, Bars, Theater, Konzerte. Das Smartphone für den digitalen Konsum steht bei 14% der Deutschen und 17% der Europäer:innen ganz oben auf der Ausgabenliste. Andere Dinge rund um das Entertainment wie Bücher, Musik oder Comics sind bei 13% der Deutschen und 14% der Europäer:innen gefragt.

Hauptsache unkompliziert und individuell

Nicht zuletzt die Coronapandemie und der damit verbundene Digitalisierungsschub hat den Online-Konsum gestärkt. Dabei wurde nicht nur der Bestell- und Einkaufsprozess beschleunigt. Dank leistungsfähiger Algorithmen haben sich die Möglichkeiten für einen maßgeschneiderten Konsum deutlich erweitert. Entsprechend präferieren fünf von zehn Deutschen mittlerweile personalisierte Angebote und Serviceleistungen.

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.