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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Streuobstbau: Immaterielles Weltkulturerbe mit Mehrwert
Streuobst findet man in ganz Europa in unterschiedlicher Prägung. Besonders vielfältig sind die Streuobst-Kulturen in Oberösterreich, wo alleine 1,5 Mio. Streuobstbäume beheimatet sind – mehr als in jedem anderen Bundesland. Viele Bäume sind jedoch noch von den Hagelunwettern im Vorjahr geschädigt.
„Streuobstbestände sind ein Refugium für die Biodiversität, nicht nur bei den Obstarten und Obstsorten, sondern auch für die Pflanzen in der ,Unterkultur‘, die zu den artenreichsten Lebensräumen zählen. Viele verschiedene Tier- und Pflanzenarten finden in den Wiesen rund um die Obstbäume eine Heimat. Bis zu 700 Arten sind auf manchen Standorten auffindbar“, erläutert Landwirtschaftskammer-Präsident Franz Waldenberger die multifunktionale Bedeutung von Streuobst-Kulturen. Im Streuobstbau gibt es oft große Schwankungen bei den Erträgen. Dies wird als Alternanz bezeichnet. Zusätzlich sind vielerorts die Streuobstbestände noch stark in Mitleidenschaft gezogen durch die verbreiteten Hagelunwetter des Vorjahres. Insgesamt gibt es diesjährig einiges an Äpfeln, jedoch kaum Zwetschken und Birnen.
Antrag bei der UNESCO: Immaterielles Weltkulturerbe mit Mehrwert
Die ARGE Streuobst hat bei der UNESCO einen Antrag auf Anerkennung des Streuobstanbaus als „Immaterielles Weltkulturerbe“ gestellt – mit dem Ziel, diese in zahlreiche Lebensbereiche hineinwirkende Kulturform und deren Werte auch offiziell in das Rampenlicht zu rücken. (LK Oberösterreich)

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