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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Streuobstbau: Hauk besucht Versuchsfläche
„Der Klimawandel macht um unsere Streuobstbeständen keinen Bogen. Daher ist es richtig und konsequent, dass wir jetzt Zukunfts-Strategien und Maßnahmen entwickeln, damit unsere Streuobstbestände auch in Zukunft zur Biodiversität beitragen, sie als prägende Landschaftselemente erhalten bleiben und sie zur Versorgung mit regionalem Obst beitragen. Neben zukunftsfähigen Sorten sollen neue Methoden zum Aufbau und zur Etablierung von Obstwiesen erprobt werden. Weitere Stellschrauben in der Bewirtschaftung von Streuobstwiesen sind die Stabilisierung der mikroklimatischen Gegebenheiten, die Verbesserung der Bodenwasserspeicherung und Bodenfruchtbarkeit sowie die Förderung von Wurzelsymbionten und gezielte Düngung. Neben der Pflanzung und Etablierung der Jungbäume sowie guter Wurzelausbildung, sind ergänzende Bestockungen mit alternativen Baumarten weitere vielversprechende Möglichkeiten, um unsere Streuobstbestände klimafit zu machen und für künftige Generationen zu erhalten“, sagte der Minister für Ernährung, Ländlichen Raum und Verbraucherschutz, Peter Hauk MdL, am 21. August, in der Gemeinde Spiegelberg Rems-Murr-Kreis, anlässlich eines Besuchs auf einer Versuchsfläche.
Das Projekt 'Klimawandelanpassung im Streuobst - Potentialstudie für klimaresiliente Bewirtschaftungssysteme und Erprobung alternativer Baumarten und Anbausysteme' führten Frau Dr.-Ing. Janet Maringer, von der Flächenagentur Baden-Württemberg GmbH und Herr Christoph Schulz, vom gleichnamigen Ingenieurbüro durch.
Die Versuchsfläche in Spiegelberg
Die knapp 73 Ar große am Nordhang gelegene Pilotfläche wurde im Dezember 2023 nach einer Bodenuntersuchung bepflanzt. Mit einem auf die Ergebnisse abgestimmten Pflanzdesign hat das Projekt-Team verschiedene Schwerpunkte untersucht. Darunter die optimale Entwicklung des Wurzelwerks der Pflanzen, das Potential von Sämlingen und wurzelechten Bäumen, entwicklungsfördernde Maßnahmen, wie der Einsatz von Ammenbäumen und Pflanzenkohle für Zielbäume, aber auch die Pflanzung von Klimagehölzen und ihre Eignung für den Streuobstbau.

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