Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Streuobst-Schulwochen: Klassenzimmer im Grünen lässt Kinder entdecken und erleben

Wie kommt der Saft aus dem Apfel? Was ist das Besondere an einer Streuobstwiese? Und wieso schmeckt Streuobst anders? Im Rahmen der Streuobst-Schulwochen vom 19. September bis 14. Oktober können Grundschulkinder und Kindergartengruppen eine Streuobstwiese vor Ort besuchen und Antworten auf diese und viele weiteren Fragen bekommen.

Kinder sitzen an einer Bierbank und lassen sich Streuobst schmecken. Bild: LfL, B. Gleixner.

Die Streuobst-Schulwochen sind Teil der „Aktion Streuobst“ der Bayerischen Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL) und bieten Grund- und Vorschulkindern seit über zwanzig Jahren ein „Klassenzimmer im Grünen“. Bei Erlebnis-Führungen und Mitmach-Aktionen in Begleitung von geschulten Streuobstwiesenführern können die Kinder den Lebensraum Streuobstwiese mit allen Sinnen entdecken. Sie dürfen z.B. bei der Ernte helfen und Saft pressen, können die typischen Streuobstarten der Streuobstwiese wie Apfel, Birne, Kirsche oder Zwetschge kennenlernen und erfahren, was man alles daraus machen kann. Dabei kann natürlich auch probiert und geschmeckt werden, was das Besondere an Streuobst ausmacht.

Nebenbei entdecken die Kinder spielerisch diesen besonders artenreichen Lebensraum mit all den dort lebenden Tieren und Pflanzen. Sie lernen, warum es so wichtig ist, Streuobstwiesen zu erhalten: für die Artenvielfalt, für die Region, uns Menschen und auch unser Klima.

So spielen vor allem alte und große Streuobst-Bäume eine besondere Rolle bei der Bindung und Speicherung von CO2.

Bei den rund 350 Schulwochen-Aktionen zum Streuobst werden wieder bis zu 8.000 Kinder in Bayern mitmachen.

Die Grundschulen haben Anfang Juli von der LfL über die Schulämter eine Liste mit sachkundigen Streuobstwiesenführern erhalten. Damit können interessierte Lehrer/innen direkt in ihrer Nähe Ansprechpersonen finden und bei diesen eine Aktion oder Führung buchen. Auch auf Erlebnisbauernhöfen werden regional unterschiedliche Streuobstwiesenführungen angeboten. (LfL)

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