Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

StMELF: EU-Projekt "LUIGI"

Die Europäische Union möchte mit einem länderübergreifenden Projekt dem Rückgang der Streuobstwiesen im Alpenraum entgegenwirken.

Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber. Bild: Ernst Wukits / StMELF.

Mit einem länderübergreifenden Projekt will die Europäische Union dem Rückgang der Streuobstwiesen im Alpenraum entgegenwirken. Wie Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber in München mitteilte, wird auch das bayerische Agrarministerium an diesem Projekt mit dem Namen „LUIGI“ beteiligt sein, das die EU insgesamt mit 2,3 Mio. Euro fördert. Neben dem bayerischen Ministerium sind Institutionen aus den Regionen in und vor den Alpen Österreichs, Frankreichs, Italiens und Sloweniens, aber auch der Schweiz Kooperationspartner. „Dieses gemeinsame Vorhaben unterstreicht die große landeskulturelle und ökologische Bedeutung des Streuobstanbaus in allen Ländern“, sagte die Ministerin in München.

Mehr als 150.000 Euro stehen im Rahmen des Projekts dem Landwirtschaftsministerium zur Verfügung. „Wir werden das Projekt vor allem nutzen, um die Vermarktung von Streuobst-Erzeugnissen weiter voranzutreiben.“ Denn der Freistaat setze nach dem Motto „Erhalt durch Nutzung“ bereits gezielt auf die Absatzförderung von Produkten dieser extensiv bewirtschafteten Flächen. „Gerade für die Biodiversität sind Streuobstwiesen unverzichtbar“, so Kaniber.

Hinter dem Namen LUIGI steht der etwas sperrige Titel „Linking Urban and Inner-Alpine Green Infrastructure – Multifunctional Ecosystems Services for more liveable territories“. Das auf zweieinhalb Jahre angelegte Projekt ist Bestandteil des Strukturförderungsprogramms INTERREG der Europäischen Union. Damit wird im Rahmen der europäischen Struktur-und Investitionspolitik (EFRE) die grenzüberschreitende Zusammenarbeit unterstützt.

Weitere Infos zum Thema Streuobstwiesen und den vielfältigen Produkten gibt es unter www.streuobst-blueht.de und www.lfl.bayern.de/streuobst.(StMELF)

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