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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
StMELF: Bienen helfen
„Es ist in meinen Augen wirklich erfreulich, dass immer mehr Freizeitgärtner auf Bienenweidepflanzen zurückgreifen. Nicht nur im Garten, auch auf der Terrasse oder dem Balkon finden damit Bienen wichtige Nahrungsquellen“, sagte Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber anlässlich des Weltbienentags am 20. Mai. Bienen sind nicht nur ein wichtiger Indikator für die Artenvielfalt, sie sorgen durch das Bestäuben auch für die Befruchtung der Kultur- und Wildpflanzen. Verglichen mit der Bestäuberleistung sind Honig und Wachs nur eine kleine Nebenleistung. „Viele verstehen bei Förderung der Bienen in erster Linie eine Förderung von Biodiversität und Strukturreichtum in Feld und Flur. Aber auch in Wohngebieten kann jeder einzelne von uns der Honigbiene samt ihrer wilden Verwandtschaft den Tisch decken“, so die Ministerin weiter.
Mit dem Institut für Bienenkunde an der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) in Veitshöchheim verfügt die Landwirtschaftsverwaltung über ein hervorragendes Kompetenzzentrum zum Thema Bienen. Bereits seit vielen Jahren forscht die Einrichtung erfolgreich zu bienenfreundlichen Pflanzen. Jährlich werden dort bis zu 900 neue Beet- und Balkonpflanzen auf Gesundheit und Blütenreichtum getestet. Denn auch züchterisch bearbeitete Beet- und Balkonpflanzen einschließlich sommerblühender Stauden können zur Ernährung der Bienen beitragen. Seit 2015 bewertet die LWG in Zusammenarbeit mit dem Institut für Bienenkunde und Imkerei zusätzlich ihre Attraktivität für Bestäuberinsekten. Viele Arten und Sorten sind gute Nektarlieferanten, einige bieten auch Pollen an. „Wer seinen Garten oder Balkone gut plant, kann vom zeitigen Frühling bis in den späten Herbst hinein blühende Pflanzen genießen. Das erfreut nicht nur uns Menschen, auch die Bienen profitieren durch ein reichhaltiges Nahrungsangebot“, sagte Kaniber.
Als sehr ergiebig für die Ernährung von Honig- und Wildbienen erweisen sich regelmäßig Salbei-Sorten, Bidens-Zweizahn, Dahlien, Zinnien, Sonnenhüte, Lobelien, Portulakröschen und Zauberschnee. Die Attraktivität für Bienen der einzelnen Sorten variiert dabei stark je nach Blütenfarbe, -muster und -füllung. „Jeder der seinen Garten naturnah bewirtschaften und die Biodiversität fördern will, findet in einer Broschüre der Bayerischen Gartenakademie eine Fülle von Anregungen und praktischer Tipps“, sagte die Landwirtschaftsministerin. Die Broschüre „Biodiversität – Mut zu mehr Vielfalt im Garten“ ist unter dem folgenden Link zu finden: Broschüre Gartenakademie. (StMELF)

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