Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

STIHL: Vorstand besucht Südafrika

STIHL Vorstand besuchte die südafrikanische Tochtergesellschaft.

STIHL Vorstand Norbert Pick (Mitte) besuchte die südafrikanischen Tochtergesellschaft, um sich persönlich bei den Beschäftigten für ihr Engagement zu bedanken. Bild: STIHL.

Norbert Pick, STIHL Vorstand Marketing und Vertrieb, besuchte die südafrikanische Tochtergesellschaft ANDREAS STIHL Ltd. in Pietermaritzburg, um sich vor Ort ein Bild von der aktuellen Lage zu verschaffen und persönlich mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie STIHL Fachhändlern zu sprechen. Die STIHL Tochtergesellschaft war Mitte Juli 2021 von den schweren Ausschreitungen und Plünderungen betroffen, die in der Gegend rund um die Hafenstadt Durban stattfanden. „Die Sicherheit und der Schutz unserer Belegschaft hatte für uns zu jeder Zeit Priorität. Die Bilder, die uns aus Südafrika vor mehr als einem Monat erreichten, waren erschreckend. Umso erleichterter sind wir, dass keiner unserer Beschäftigten verletzt wurde", erklärte Norbert Pick. Die nächsten Wochen und Monate stehen ganz im Zeichen des Wiederaufbaus. „Südafrika ist ein wichtiger Wachstumsmarkt für die STIHL Gruppe. Wir werden daher alle notwendigen Investitionen und Maßnahmen ergreifen, um STIHL Südafrika wieder aufzubauen. Alle Beschäftigten werden Ihren Arbeitsplatz behalten", betonte der STIHL Vorstand.

Norbert Pick bedankt sich bei Belegschaft

Im Zuge der Unruhen und Plünderungen wurden das Warenlager der Tochtergesellschaft komplett zerstört und das Verwaltungsgebäude erheblich beschädigt. Das STIHL Stammhaus in Deutschland hatte umgehend ein Krisenteam eingesetzt, das gemeinsam mit dem Geschäftsführer von STIHL Südafrika, Hayden Hutton, Maßnahmen für den Schutz und die Versorgung der rund 40 Beschäftigten auf den Weg brachte, sowie Lösungen erarbeitet, um weiterhin die Versorgung der Fachhändler und Kunden mit STIHL Produkten zu gewährleisten. So baute das Unternehmen in Johannesburg ein vorübergehendes Warenlager auf und stellte eine Unterkunft für die im Lager beschäftigten Mitarbeiter bereit. Durch die schnell getroffenen Maßnahmen ist STIHL in Südafrika zum jetzigen Zeitpunkt verhältnismäßig stabil aufgestellt. „Wir konnten bereits Anfang August wieder die ersten Lieferungen an unsere STIHL Fachhändler aufnehmen, und so die anhaltend hohe Nachfrage nach unseren Produkten in Südafrika bedienen. Dass wir so zügig wieder arbeits- und lieferfähig waren, ist einer herausragenden Teamleistung unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu verdanken. Gerade in solchen schwierigen Momenten wird spürbar, dass STIHL mehr ist als nur ein Unternehmen. Wir sind ein Familienunternehmen, wo man einander hilft und füreinander da ist. Und darauf können wir stolz sein", lobt Norbert Pick die Belegschaft. (STIHL)

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