Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

STIHL: Richtet Geschäftsfeld Robotik neu aus

STIHL China übernimmt Schlüsselrolle bei der Entwicklung der nächsten Generation intelligenter, leistungsstarker und nutzerfreundlicher Mähroboter.

Die Mähroboter von STIHL werden künftig in China weiterentwickelt. Bild: STIHL.

Der STIHL Vorstand hat Ende Juli 2025 beschlossen, das Geschäftsfeld Robotik neu auszurichten und dem Standort China zukünftig die Federführung für Entwicklung und Produktion der STIHL Mähroboter zu übertragen. STIHL will den Wandel im Mährobotik-Markt aktiv mitgestalten. „Spitzentechnologie bleibt unser Kundenversprechen, und das ist der Antrieb unserer Entscheidung“, erklärt STIHL Vorstandsvorsitzender Michael Traub.

China bietet für die Neuausrichtung des Robotik-Segments ideale Voraussetzungen: Hohe Innovationsgeschwindigkeit, digitale Expertise und ein Netzwerk hochspezialisierter Zulieferbetriebe bei Robotik, KI und Software-Anwendungen. Den Standort China sieht STIHL daher als Innovationsmotor, um Spitzentechnologie zu attraktiven Preisen in den Markt zu bringen. Gleichzeitig unterstreicht STIHL die Bedeutung der eigenen Ingenieurstradition in Europa. „Das europäische Qualitätsverständnis bleibt ein fester Bestandteil der Markenidentität. Was künftig unter dem Namen STIHL in China entsteht, wird die bewährte Zuverlässigkeit und Ingenieurskunst aus dem Hause STIHL mit der technologischen Dynamik aus China vereinen“, sagt Michael Traub. 

In Kürze beginnt der Aufbau eines eigenen Entwicklungszentrums für Mähroboter in China, die ersten Vorbereitungen dafür wurden bereits getroffen. Das bestehende Portfolio der unter dem Namen iMOW vertriebenen Mähroboter bleibt weiterhin im Markt aktiv und wird über den STIHL Fachhandel verkauft. 

Die Mitarbeitenden an den europäischen Standorten, die bisher die Mähroboter von STIHL entwickelt und produziert haben, wurden über die notwendigen strukturellen Anpassungen informiert. Momentan finden Gespräche mit den Betriebsräten in Waiblingen und an den anderen betroffenen Standorten statt. „Transparenz, Fairness und soziale Verantwortung haben bei STIHL einen festen Platz“, so Personalvorstand Dr. Michael Prochaska. „Wir werden in den kommenden Wochen mit dem Betriebsrat faire und tragfähige Lösungen für die betroffenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter erarbeiten.“ 

Neuen Kommentar schreiben

Kommentare (0)

Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.