Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

STIHL: Beschäftigte erhalten Erfolgsprämie

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ANDREAS STIHL AG & Co. KG werden erneut am Unternehmenserfolg beteiligt und erhalten für das Geschäftsjahr 2020 eine Erfolgsprämie in Höhe von 69% eines Monatsgehalts.

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der ANDREAS STIHL AG & Co. KG werden erneut am Unternehmenserfolg beteiligt und erhalten für das Geschäftsjahr 2020 eine Erfolgsprämie in Höhe von 69% eines Monatsgehalts. Bild: STIHL.

Der Mindestbetrag bei Vollzeitbeschäftigten liegt bei 2.390 Euro. Dr. Michael Prochaska, STIHL Vorstand Personal und Recht, betont: „Das vergangene Jahr hat das Unternehmen und unsere Beschäftigte vor große Herausforderungen gestellt und ein hohes Maß an Einsatzbereitschaft und Flexibilität abverlangt. Die Erfolgsprämie ist unser Dank an die Belegschaft für ihr Engagement, insbesondere in schwierigeren Zeiten, und den Erfolg, den wir durch Teamarbeit und Zusammenhalt gemeinsam geschafft haben".

Hohe Nachfrage nach STIHL Produkten führt zu Umsatzrekord

Da viele Menschen durch die Kontakt- und Reisebeschränkungen mehr Zeit zu Hause verbringen und vermehrt in den heimischen Garten investieren, sind STIHL Produkte im Privatkundenbereich stark gefragt. Auch bei Profiprodukten ist der Bedarf sehr hoch. STIHL Vorstandsvorsitzender Dr. Bertram Kandziora unterstreicht: „Trotz großer Herausforderungen in Materialbeschaffung und Produktion waren wir in der Lage, unsere Kunden zu beliefern. Das war möglich, weil wir uns frühzeitig dazu entschieden haben, weiter zu produzieren – dies selbstverständlich unter Einhaltung umfangreicher Infektionsschutzmaßnahmen. Unter erschwerten Bedingungen den Betrieb aufrecht zu erhalten, war eine Kraftanstrengung und erforderte auch viel Flexibilität von unserer Belegschaft." Die STIHL Gruppe hat 2020 erstmals die Umsatzschwelle von 4 Mrd. Euro überschritten. Detaillierte Zahlen für das vergangene Geschäftsjahr veröffentlicht STIHL am 27. April 2021 im Rahmen der Bilanz-Pressekonferenz.

Familienunternehmen STIHL setzt auf umfangreiche freiwillige Sozialleistungen

Die freiwillige Erfolgsprämie ist Teil eines Pakets an attraktiven Sozialleistungen, welche das Waiblinger Familienunternehmen den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Stammhauses bietet und die weit über den Tarif hinausgehen. Dazu gehören eine freiwillige betriebliche Altersvorsorge sowie die STIHL Mitarbeiterkapitalbeteiligung. Durch die Mitarbeiterkapitalbeteiligung können Beschäftigte jährlich Genussrechte in Höhe von bis zu 1.350 Euro erwerben. Davon zahlen sie selbst nur 450 Euro, die restlichen 900 Euro übernimmt das Unternehmen. Abhängig vom Unternehmenserfolg werden die Genussrechte mit bis zu 10% verzinst – so auch für das vergangene Geschäftsjahr. Zudem hat STIHL der Stammhausbelegschaft 2020 bereits eine steuerfreie Corona-Prämie in Höhe von 350 Euro ausbezahlt.

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