Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Stiftung Warentest: Apfelsaft im Test

Deutschlands Apfelsaft-Regale sind vielfältig gefüllt. Die Produktauswahl ist groß – und die Unterschiede auch, zeigt ein neuer Test der Stiftung Warentest.

Die Stiftung Warentest hat 26 Apfelsäfte getestet. Bild: GABOT.

Die Stiftung Warentest hat für die März-Ausgabe ihrer Zeitschrift test 26 Apfelsäfte verkostet und im Labor untersucht. Das Ergebnis: Nur sechs davon – alles naturtrübe Direktsäfte – sind gut, drei nur ausreichend, ein Bio-Saft kassierte ein Mangelhaft, und der Rest kommt über ein Befriedigend nicht hinaus. Auch die Preisunterschiede sind groß.

„Ganz vorn in der Tabelle finden wir naturtrübe Direktsäfte für knapp unter 1 Euro bis zu 4 Euro pro Liter“, so test-Redakteurin Sara Waldau, „und der teuerste Saft war geschmacklich spitze.“ Spitze, das heißt in diesem Fall: Er schmeckt aromatisch und intensiv nach vollreifem Apfel.

Unter den 26 Säften im Test waren 16 Direktsäfte, also Saft, der direkt nach dem Pressen kurz erhitzt und abgefüllt wird, und zehn Säfte aus Konzentrat. Bei ihnen wird der gepresste Saft durch Verdampfen zu einem dickflüssigen Konzentrat verdichtet, das dann später mit aufbereitetem Trinkwasser rückverdünnt wird. Bei diesem Vorgang entwichene Aromastoffe müssen beim Rückverdünnen wieder zugesetzt werden, bevor auch diese Säfte pasteurisiert und abgefüllt werden. Apfelsaft ist zunächst immer naturtrüb. Durch Zentrifugieren und Filtern können ihm Trubstoffe entzogen werden und er wird klar. “Der Test zeigt, dass die naturtrüben Direktsäfte den Säften aus Konzentrat vor allem geschmacklich überlegen sind”, sagt Projektleiterin Janine Schlenker.

Insgesamt ist das Testergebnis mittelmäßig, so das Fazit der beiden Expertinnen. Gesundheitlich Bedenkliches wie Schimmelpilzgifte oder Keime waren allerdings in keinem Produkt nachweisbar. So beliebt Apfelsaft hierzulande ist, ihren Durst sollten Verbraucherinnen und Verbraucher lieber mit verdünntem Saft löschen, da er pur viel Zucker aus der Frucht enthält. Saft-Fans haben mit dem neuen Testergebnis immerhin eine große Auswahl von Säften, die sie bedenkenlos kaufen können. (Stiftung Warentest)

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