Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Stickstoff-Bilanzen: Neue Studie erschienen

Seit vielen Jahren gehören Nährstoffbilanzen, d.h. die Vergleiche von Düngeraufwand und Ertrag, in Wissenschaft und landwirtschaftlicher Praxis zum Alltag.Der Stickstoff-Bilanzüberschuss gilt heute als allgemein anerkannter Indikator zur Bewertung der Nachhaltigkeit der landwirtschaftlichen Produktion. Die jetzt als Heft 9/2005 der ilu-Schriftenreihe veröffentlichte Studie "Methodische Ansätze und Aussagemöglichkeiten von Stickstoff-Bilanzen" befasst sich mit verschiedenen Bilanzierungsansätzen. Dabei kommen die Autoren Dr. Martin Bach und Prof. Dr. Hans-Georg Frede vom Institut für Landschaftsökologie und Ressourcenmanagement der Universität Gießen zu dem klaren Fazit: "Der Wirkungsgrad des Stickstoffeinsatzes in der Landwirtschaft konnte (...) seit 1970 mehr oder weniger kontinuierlich verbessert werden. Allein am Kriterium ’Stickstoff-Effizienz’ gemessen ist daraus die Schlussfolgerung zu ziehen: ’Die Landwirtschaft war noch nie so N-effizient wie heute...’."

 

In der Studie werden zunächst die methodischen Aspekte und Varianten von Stickstoff-Bilanzen wie z.B. die Gesamt-, Flächen- und Stall-Bilanz vorgestellt sowie mögliche Fehlerquellen und Unsicherheiten der Ergebnisse erläutert. Zahlreiche agrar- und umweltpolitische Fragen, in deren Zusammenhang die Größe "N-Bilanzüberschuss" mittlerweile verwendet wird, werden angesprochen. Schließlich werden die Vorzüge und Nachteile von Hoftor- und Schlag-Bilanzierung für Einzelbetriebe aufgezeigt. Dabei wird auch auf die Frage eingegangen, in welcher Höhe N-Bilanzüberschüsse ggf. tolerierbar bzw. unvermeidbar sind.

 

Das Vorwort zu Heft 9/2005 der ilu-Schriftenreihe stammt von Hans-Heinrich Ehlen, Minister für den ländlichen Raum, Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz des Landes Niedersachsen. Die Studie umfasst 56 Seiten, 7 Abbildungen und 7 Tabellen und kann zum Preis von 7,50 Euro zzgl. Porto unter der Faxnummer 02 28 / 97 99 3-40 bzw. unter der E-Mail-Adresse ilu@fnl.de bestellt werden.

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