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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Stein- und Kernobst: Mehrere Notfallzulassungen
Über die bestehende Zulassung hinaus ist ab sofort die Anwendung des Insektizids Quassia MD (Wirkstoff: Trockenextrakt (MD) aus Quassia amara) zur Bekämpfung von Sägewespen an Kern- und Steinobst zulässig. Die Notfallzulassung ist auf den ökologischen Anbau beschränkt und gilt für den Zeitraum bis zum 29. Juli 2021.
Für den identischen Zeitraum gilt auch eine vom BVL erlassene Notfallzulassung für das Pflanzenschutzmittel Spruzit Neu (Wirkstoffe: Pyrethrine und Rapsöl). Danach darf das Insektizid gegen Blattläuse und beißende Insekten in Süß- und Sauerkirschen für die Zeit bis zum 29. Juli 2021 zum Einsatz gebracht werden. Auch hier ist die Anwendung ausschließlich im ökologischen Anbau zulässig.
Zur Bekämpfung von Wanzen in Äpfeln, Birnen, Süß- und Sauerkirschen hat das BVL eine Notfallzulassung für das Insektizid Karate Zeon erteilt. Die Notfallzulassung für das Pflanzenschutzmittel mit dem Wirkstoff lambda-Cyhalotrin ist ebenfalls auf den Zeitraum bis zum 29. Juli 2021 befristet. (QS)

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