Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Stein-Garten: Ein trauriger Trend

Die Kampagne "Natur sucht Garten" der Deutschen Gartenbau-Gesellschaft 1822 e.V. (DGG) betont die Bedeutung von naturnahen Gärten. Der neue Ratgeber gibt Tipps wie man ein "Pflanzenparadies" erschaffen kann.

Stein-Garten: Ein trauriger Trend. Bild: GABOT.

In den letzten Jahren hat sich langsam aber sicher dieser neue „Trend“ etabliert: Beete mit Schotter- und Kiesabdeckung in privaten Vorgärten, vor öffentlichen Gebäuden bis hin zu den Friedhöfen - so genannte Stein- Gärten. Hierbei werden große Mengen an Schotter und Kies in „Pflanz“- Flächen geschüttet. Pflanzen selbst kommen in solchen Konzepten nur vereinzelt als Dekoration vor und sie werden häufig nicht standortgerecht verwendet. Die Bedeutung der Pflanzen und der Artenvielfalt gehen so weiter zurück. DGG-Vizepräsident Werner Ollig weist in diesem Zusammenhang darauf hin: „In einen Garten gehören Pflanzen! Vielfältig blühend sind sie auch für Bestäuberinsekten eine wichtige Nahrungsquelle. Und das menschliche Auge erfreut sich ebenfalls an der Vielfalt“.

Gerade Privatgärten bieten Vögeln wichtige Nahrungsquellen, Brut- und Unterschlupfmöglichkeiten. Auch Bienen und Insekten finden hier keine Nahrung mehr. Ebenso haben Stein-Gärten negative Auswirkungen auf das Klima. Gewünscht wird in der Regel nur ein „pflegeleichter Garten“, weil die Gartenpflege zu mühsam sei oder die Zeit für die Gartenarbeit fehle. Dabei ist die Pflege von Stein-Gärten viel aufwendiger als oftmals gedacht. Zum Beispiel können zwischen den Steinen unerwünschte Wildkräuter wachsen, die aufwändig von Hand beseitigt werden müssen. Auch eine schnell einsetzende Verfärbung der Steine durch die Ansiedlung von Algen, Flechten und Moosen und/ oder Straßenstaub bereiten oftmals Sorgen. Eine jährliche Reinigung der Steine und die Entfernung des Falllaubes müssen daher mit eingeplant werden. Ein bunter Garten bereitet dagegen nicht grundsätzlich mehr Aufwand. Dafür bietet er mehr Vielfalt und deutlich mehr Nutzen für Klima, Umwelt und Tiere.

Pflegeleicht geht anders: Bunt!

Die Botschaft an alle Gartenliebhaber lautet „Entsteint Euch“ und setzt wieder Pflanzen in den Garten - denn in einen Garten gehören möglichst viele verschiedene Stauden, Sträucher, Bäume, Gemüse-, Obst- und Zierpflanzen. Das schafft einen immensen Reichtum an Sorten, Arten, Formen, Farben, Blüten und Düften - für Sie und die Insekten.

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