- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Staudenpflanzungen: Höhere Artenvielfalt...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Staudenpflanzungen: Höhere Artenvielfalt in der Stadt
Nach den Staudenmischungen bietet der Arbeitskreis Pflanzenverwendungen im Bund deutscher Staudengärtner (BdS) nun als weiteren Service für die Anwender acht Module für den Gehölzrand an, auch für den trockenen Schatten. Professor Cassian Schmidt, Vorsitzender des Arbeitskreises, berichtet davon bei der BdS- Mitgliederversammlung am 7. Februar 2018 in Grünberg.
Diese, über sieben Jahre an verschiedenen Standorten getesteten, Pflanzzusammenstellungen werden der Fachwelt im Herbst vorgestellt. In Zusammenarbeit mit dem Bund deutscher Staudengärtner und dem Bund deutscher Baumschulen werden zudem nach ersten Vorversuchen nun aktuell Gehölz- und Staudenmischungskonzepte aufgepflanzt und bis 2021 bonitiert und ausgewertet.
Der BdS-Arbeitskreis Staudensichtung hat nach jeweils drei Jahren Boniturzeit die Sortimente Sanguisorba und Bistorta abschließend bewertet. Für die Staudengärtner aber auch die Verwender sieht der Arbeitskreisvorsitzende Prof. Dr. Bernd Hertle ein enormes Potential bei diesen Staudengattungen. Bei Bistorta gäbe es sehr viele Sorten mit der Bestbewertung von drei Sternen („ausgezeichnet“), erläuterte Prof. Hertle.
Ein Beispiel, wie Staudenmischungen als Grundelement für die städtische Begrünung verwendet werden können, zeigte die Landschaftsarchitektin Susanne Schulze, Grün und Gruga Essen. In ihrem Vortrag zu „Nachhaltigen Staudenpflanzungen, einem Projekt von Essen 2017 - grüne Hauptstadt Europas“ ging sie näher darauf ein. Ziel der Stadt Essen war es, mit einer nachhaltigen Pflanzung die Innenstadt und Hauptzufahrtswege zu begrünen. Dabei sollten Ressourcen geschont, die Biodiversität gesteigert, ein klimatischer Mehrwert geschaffen und ein stabiles, selbstregulierendes System etabliert werden. Die modulhafte Anordnung von Stauden wurde hierzu erfolgreich als System eingesetzt. Schon im ersten Jahr wurden ausnehmend viele Insekten und Vögel an den Pflanzflächen registriert. Studenten der Universität Bochum evaluieren nun, inwiefern die Staudenpflanzungen die Artenvielfalt erhöhen. Die positive Resonanz der Bürger auf die Bepflanzung lassen sich bereits jetzt feststellen. (ZVG/BdS)

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.