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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Staudengärtnerausbildung bewährt sich im Gartenbau
Gute Pflanzenkenntnisse nehmen in der gärtnerischen Praxis tendenziell eher ab. Dies bedauern Ausbilder und Professoren schon länger. Umgekehrt haben diejenigen Gärtnerinnen und Gärtner mit ausgeprägtem Staudenwissen auf dem Arbeitsmarkt sehr gute Chancen. Dies wurde im Vorstand des Bundes deutscher Staudengärtner (BdS) deutlich. „Ausgebildete Staudengärtner werden zunehmend in anderen Fachsparten des Gartenbaues eingestellt“, fasste Beate Zillmer, Vorsitzende des Bundes deutscher Staudengärtner (BdS) die Berichte der Regionalgruppenvertreter zusammen. Erfahrungsberichte aus den Staudenbetrieben zeigten eine hohe Nachfrage der angehenden Staudenexperten.
Oft würden auch sehr gute Konditionen offeriert. Der BdS und seine Mitgliedsbetriebe engagieren sich schon seit Jahren für eine fundierte und praxisnahe Ausbildung, um die Zukunft der Staudengärtner zu sichern. Zillmer sieht darin eine hohe Beanspruchung der Ausbildungsbetriebe aber auch gute Chancen für Auszubildende. Daher rief Zillmer ihre Kollegen auf, weiterhin intensiv auszubilden.
Eine engere Zusammenarbeit wurde für das Praktikum im Bachelor-Studiengang Gartenbau an der FH Weihenstephan vereinbart. Durch die Umstellung der Studiengänge ist nur noch ein Praxissemester vorgesehen. Dieses ist im 6. Studiensemester zu absolvieren und sollte laut Professor Dr. Bernd Hertle, Leiter des BdS-Arbeitskreises Staudensichtung und Studiendekan des Studiengangs Gartenbau, optimal gestaltet werden.
Es wurde eine Kooperation vereinbart, die eine möglichst effektive Nutzung des 20-wöchigen Betriebsaufenthalts fördern soll. Bestandteil des Praktikums wird eine Projektarbeit sein, in denen die Studierenden konkrete Lösungsansätze für betriebliche Fragestellungen erarbeiten. Die Staudenbetriebe wurden aufgerufen, entsprechende Aufgabenstellungen zu entwickeln. (Quelle: ZVG)

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