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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Staudengärtner: Investition in Ausbildung und Betriebe
„Die vielen gut ausgebildeten Nachfolger in den Betrieben bringen frischen unternehmerischen Wind in die Staudengärtnereien“, berichtete Gerhard Sorg, Landratsamt Karlsruhe, nach der Qualitätszeichenprüfung Stauden im Oktober. Auch bei der Ausbildung engagierten sich die Staudengärtner offenbar sehr. Elf Mitglieder des Bundes deutscher Staudengärtner standen turnusgemäß zur Prüfung an und wurden anerkannt.
Auffällig war bei der Bewertungsreise zudem die Weiterentwicklung in der Digitalisierung der Produktion bei einigen Betrieben. Investiert wird auch in Foliengewächshäuser, Wassersammelbecken, effektivere Bewässerungsmethoden, regionales Marketing und eine ökologische Produktion. Recyclingfähige Töpfe in zumeist Taupe-Farbe waren fast in allen Betrieben anzutreffen. Die Verdienste seiner Mitglieder im Ausbau einer ressourcenschonenden Produktion will der Bund deutscher Staudengärtner in der Bewertung stärker honorieren und plant, die Kriterien der Qualitätszeichenanerkennung ab dem nächsten Jahr entsprechend zu verändern.
„Die Staudengärtner wollen sich weiterentwickeln und schätzen den Dialog mit den berufsständischen Prüfern und Offizialberatern“, merkte Holger Nennmann, Landwirtschaftskammer Nordrhein-Westfalen, an. Die Prüfungen werden als Fachgespräche gern genutzt und die Anregungen umgesetzt. Mit dem Qualitätszeichen Stauden des Zentralverbandes Gartenbau e. V. (ZVG) wurden 2020 folgende Betriebe ausgezeichnet:
- Schwermer Staudenkulturen, Inh. Peter Schwermer, 24107 Flemhude
- Stauden Röttger, Inh. Rolf Röttger und Erich Luer, 25488 Holm
- Staudenkulturen Tietgen, Inh. Gunnar Tietgen, 25469 Halstenbek
- Neuhoff Staudenkulturen, Inh. Joachim Trox, 25462 Rellingen
- Härlen Staudengärtnerei, Inh. Uwe Härlen, 21435 Stelle
- Fehrle-Stauden GmbH, Inh. Jakob Hokema, Am Paulushaus, 73527 Schwäbisch Gmünd
- Gropper Stauden, Inh. Thomas Gropper, 71334 Waiblingen
- Häussermann Stauden + Gehölze GmbH, Inh. Martin Häussermann, 71696 Möglingen
- Michael Moll, Winterharte Gartenstauden, Leinfelden-Echterdingen
- Stauden Müller, Inh. Friedbert Müller, 78609 Tuningen
- Staudengärtnerei Gräfin von Zeppelin OHG, Inh. Aglaja von Rumohr, 79295 Sulzburg-Laufen
- Kaiserstühler Staudenhof Menton GdbR, Inh. Gerhard Menton-Enderlin, 79356 Eichstetten (ZVG/BdS)

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