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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Stauden: Nachfrage übersteigt Angebot
„Einen solchen Saisonbeginn hatten wir noch nie“, sagen viele Staudengärtner, die die immense Nachfrage nach Stauden oftmals nicht mehr bedienen können. Angebote, die im Winter gemacht worden sind, können jetzt teilweise nicht mehr beliefert werden. Mit Suchlisten werden Kollegen bundesweit und in den Nachbarländern angefragt, oft erfolglos.
Staudenmischungen mit ihren vielfältigen Arten und Sorten sind kaum noch komplett zu erhalten. „Vertrauen Sie Ihren jahrelangen Lieferanten“, rät Michael Moll, Vorsitzender des Bundes deutscher Staudengärtner, den Interessenten. „Wenn Staudengärtner eine Ersatzsorte vorschlagen, so stehen sie mit ihrem guten Namen dafür gerade, dass die Mischung dennoch funktioniert.“ Die Kundenbeziehungen mit Staudengärtnern sind stabil und langfristig angelegt. Wer auf einer unveränderten Mischungszusammenstellung besteht, muss die Pflanzung andernfalls auf den Herbst verschieben. „Wir geben uns alle Mühe, pünktlich und zuverlässig zu liefern – aber die aktuelle Nachfrage überfordert die Anstrengungen in den einzelnen Betrieben und auch deren gute kollegiale Vernetzung“, versichert Moll. Manche Stauden sind einfach aktuell nicht verfügbar. (ZVG/BdS)

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