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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Statistik: Weniger Baumschulen in Baden-Württemberg
Nach Feststellung des Statistischen Landesamtes verringerten sich die Flächen im Jahr 2021 gegenüber der letzten Baumschulerhebung 2017 um 12 % und die Zahl der Baumschulen um 14 %. Der Rückgang betraf fast ausschließlich die Freilandflächen, während der Bereich mit Containerpflanzen (105 ha), die ganzjährig ausgepflanzt werden, stabil blieb.
Die größte Sparte der Ziersträucher und Bäume wurde gegenüber 2017 um 9 % auf 478 ha reduziert. Darunter nehmen Laub- und Nadelbäume, wie Ahorn und Kiefern, eine Fläche von 263 ha ein. Daneben wird ein breites Sortiment an Ziersträuchern auf 113 ha angeboten, zu denen Forsythie, Schneeball oder Flieder zu rechnen sind. Auf einer Fläche von 212 ha (-18 %) werden Pflanzen für Heckenanlagen produziert. Den Hauptanteil bestreiten Nadelgehölze wie Thuja oder Eibe auf 132 ha, die belaubten Varianten, darunter Hainbuche und Kirschlorbeer, stehen auf 80 ha.
In Baden-Württemberg nimmt nicht nur der Obstanbau, sondern auch die Anzucht der Obstgehölze eine wichtige Rolle ein. Auf 191 ha (-7 %) werden junge veredelte Apfel-, Birnen- oder Kirschbäume bis zum verkaufsfertigen Stadium produziert. Die Stecklingsvermehrung und Veredlung von Beerensträuchern erfolgt auf 23 ha. Eine kleine Sparte befasst sich mit der Anzucht von Rosen, die insgesamt 16 ha umfasst. (Statistisches Landesamt Baden‑Württemberg)

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