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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Statistik: Verbraucherpreise November 2019
Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, hatte die Inflationsrate − gemessen am Verbraucherpreisindex (VPI) – im Oktober 2019 bei +1,1% gelegen. Im Vormonatsvergleich zum Oktober 2019 sanken die Verbraucherpreise im November 2019 deutlich um 0,8%.
Energieprodukte verbilligten sich von November 2018 bis November 2019 um 3,7%. Der Preisrückgang bei Energie hat sich damit erneut verstärkt (Oktober 2019: -2,1%; September 2019: -1,1%). Vor allem die Preisentwicklung bei Mineralölprodukten wirkte sich im November 2019 dämpfend auf die Inflationsrate aus: Sowohl die Preise für leichtes Heizöl (-21,9%) als auch für Kraftstoffe (-10,3%) gingen erheblich zurück. Dennoch verteuerten sich einige Energieprodukte binnen Jahresfrist deutlich (zum Beispiel Erdgas: +5,1%; Strom: +3,9%). Ohne Berücksichtigung der Energiepreise hätte die Inflationsrate im November 2019 bei +1,6% gelegen, ohne Berücksichtigung der Preise für Mineralölprodukte sogar bei +1,7%.
Die Preise für Nahrungsmittel erhöhten sich im November 2019 gegenüber dem Vorjahresmonat mit +1,8% überdurchschnittlich. Teurer als ein Jahr zuvor waren unter anderem Fleisch und Fleischwaren (+4,6%), Obst (+4,0%) sowie Fisch, Fischwaren und Meeresfrüchte (+3,5%). Die Preise für Speiseöle und Speisefette (-8,3%) gingen hingegen deutlich zurück.
Die Preise für Waren insgesamt lagen im November 2019 nur um 0,1% höher als im Vorjahresmonat. Neben der Preiserhöhung bei Nahrungsmitteln (+1,8%) verteuerten sich unter anderem Zeitungen und Zeitschriften (+5,0%) sowie Tabakwaren (+4,3%). Günstiger wurden neben den Mineralölprodukten (-12,6%) insbesondere Geräte der Informationsverarbeitung (-6,7%), Telefone (-5,5%) und Geräte der Unterhaltungselektronik (-4,8%).
Im Vergleich zu den Waren (+0,1 %) erhöhten sich die Preise für Dienstleistungen im November 2019 binnen Jahresfrist mit +1,8% deutlich stärker. Bedeutsam für die Preisentwicklung der Dienstleistungen war die Preiserhöhung bei Nettokaltmieten (+1,4%), da private Haushalte einen großen Teil ihrer Konsumausgaben dafür aufwenden. Einige Dienstleistungen verteuerten sich noch stärker, zum Beispiel Dienstleistungen sozialer Einrichtungen (+5,2%), die Wartung und Reparatur von Fahrzeugen (+4,9%) sowie Gaststättendienstleistungen (+3,0%). Günstiger wurden unter anderem Telekommunikationsdienstleistungen (-0,5%).
Veränderung im November 2019 gegenüber dem Vormonat Oktober 2019
Im Vergleich zum Oktober 2019 sank der Verbraucherpreisindex im November 2019 um 0,8%. Ein wesentlicher Grund für den Rückgang war der saisonbedingte Preisrückgang bei Pauschalreisen (-28,1%). Die Preise für Energie insgesamt sanken leicht um 0,1%.
Die Preise für Nahrungsmittel insgesamt stiegen hingegen im November 2019 gegenüber dem Vormonat um 0,5%. Teurer als im Vormonat waren zum Beispiel Gemüse (+1,9%) sowie Speisefette und Speiseöle (+1,5%).
Harmonisierter Verbraucherpreisindex für Deutschland
Der für europäische Zwecke berechnete Harmonisierte Verbraucherpreisindex (HVPI) für Deutschland lag im November 2019 um 1,2% über dem Stand von November 2018. Im Vergleich zum Oktober 2019 sank der HVPI im November 2019 um 0,8%. (Destatis)

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