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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Statistik: Strauchbeerenernte 2021 gestiegen
Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, waren die günstigeren Witterungsbedingungen des Jahres 2021 im Vergleich zum durch Spätfröste und Trockenheit geprägten Jahr 2020 die Hauptursache für den deutlichen Anstieg der Erntemenge. Dass 2021 ein besonderes Erntejahr war, zeigt auch der Blick zurück: Seit Beginn der Erhebung im Jahr 2012 wurden noch nie so viele Strauchbeeren geerntet.
Kulturheidelbeeren mit größtem Anteil an der Erntemenge
Die Kulturheidelbeere war mit einer Anbaufläche von 3.360 Hektar (+2% gegenüber 2020) auch 2021 die bedeutendste Strauchbeerenart in Deutschland. Ihr Anbau umfasste 36 % der Strauchbeerenfläche und 34% der Erntemenge. Mit gut 15.600 Tonnen wurden 38% mehr Kulturheidelbeeren geerntet als 2020.
Auf dem zweiten Platz nach den Kulturheidelbeeren rangierten Rote und Weiße Johannisbeeren mit einer Erntemenge von 8.800 Tonnen (+18% gegenüber 2020). Bei den Himbeeren waren es 7.000 Tonnen (-2%), bei Schwarzen Johannisbeeren 5.000 Tonnen (+11%).
Strauchbeerenanbau in Gewächshäusern weiter ausgebaut
Aus Gewächshäusern und anderen hohen begehbaren Schutzabdeckungen stammten 2021 gut 6.200 Tonnen (14%) der Strauchbeerenernte. Das waren 9% mehr als im Jahr 2020. Auch die Anbauflächen wurden um 7% auf 520 Hektar weiter ausgeweitet. Dass der Anbau unter hohen begehbaren Schutzabdeckungen enorm an Bedeutung gewonnen hat, zeigt sich insbesondere im Vergleich zum Jahr 2012. Seit der erstmaligen Strauchbeerenerhebung hat sich die geschützte Fläche ausgehend von 110 Hektar nahezu verfünffacht.
Der Anbau unter hohen Schutzabdeckungen wird vorwiegend für die sehr empfindlichen Himbeeren genutzt, die 2021 mit 80% den weitaus größten Anteil an den Anbauflächen unter Schutzabdeckungen einnahmen. Der Ertrag je Hektar war dabei mit 11,6 Tonnen gut dreimal so hoch wie beim Himbeeranbau im Freiland mit 3,6 Tonnen je Hektar.
Flächenanteil des ökologischen Strauchbeerenanbaus seit 2012 von 23 auf 31% gestiegen, Erntemenge von 9 auf 16%
Betriebe mit vollständig ökologischer Erzeugung produzierten 16% oder gut 7.100 Tonnen der deutschen Strauchbeerenernte 2021. Die ökologische Anbaufläche von 2.940 Hektar entsprach einem Anteil von 31% der gesamten Strauchbeerenfläche. 2012 lag der Anteil der ökologischen Anbaufläche noch bei 23% und 9% der Erntemenge stammten aus vollständig ökologischem Anbau.
Bedeutendste Kulturart im ökologischen Strauchbeerenanbau war auch 2021 die Aroniabeere mit gut 860 Hektar (29%), gefolgt von Sanddorn mit einem Anteil von 22% sowie Kulturheidelbeeren und Schwarzem Holunder mit je 13%. (Destatis)

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