Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Statistik: Spätfröste verursachen geringe Kirschenernte

Die starken Nachtfröste Ende April 2017 zur Blütezeit haben regional zu sehr großen Ernteausfällen bei den Kirschen geführt.

Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, erwarten die deutschen Marktobstbauern entsprechend der ersten Schätzung vom 10. Juni 2017 eine Erntemenge von insgesamt nur 19.600 t Kirschen. Dies wären 61% weniger als im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre, der 50.600 t betragen hatte. Damit droht die niedrigste Kirschenernte seit der deutschen Wiedervereinigung.

Die Ernteeinbußen bei den Süßkirschen werden voraussichtlich noch etwas größer sein als bei den Sauerkirschen. Mit gut 11.300 t wird die Süßkirschenernte um 64% unter dem Zehnjahresdurchschnitt von 31.500 t liegen. Mit knapp 8.300 t werden 57% weniger Sauerkirschen als im letzten Zehnjahresdurchschnitt (19.100 t) erwartet.

Süßkirschen werden bundesweit auf einer Fläche von knapp 5.000 ha angebaut, wobei sich der Schwerpunkt mit mehr als 40% der Anbauflächen in Baden-Württemberg befindet. Sauerkirschen wachsen bundesweit auf einer Fläche von knapp 2.000 ha. Hier stellen die Bundesländer Rheinland-Pfalz mit mehr als 600 ha und Sachsen mit knapp 500 ha die wichtigsten Anbauregionen. (Destatis)

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