Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Statistik: Mehr Unfälle mit wassergefährdenden Stoffen

2017 wurden deutlich mehr Schadstoffe beim Umgang mit wassergefährdenden Stoffen freigesetzt als 2016.

Umgang mit wassergefährdenden Stoffen 2017. Grafik: Destatis.

Im Jahr 2017 wurden 741 Unfälle in Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen gemeldet, 13% weniger als im Jahr zuvor. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, wurden bei diesen Unfällen 10,2 Mio. Liter Schadstoffe unkontrolliert in die Umwelt freigesetzt, 3,5 Mio. Liter mehr als 2016 (+52%). Der Anstieg geht auf wenige Einzelunfälle zurück, bei denen große Mengen Jauche, Gülle und Silagesickersaft sowie vergleichbare in der Landwirtschaft anfallende Stoffe (JGS) freigesetzt wurden.

4,8 Mio. Liter (rund 47%) der insgesamt freigesetzten wassergefährdenden Stoffe wurden zurückgewonnen, zum Beispiel durch Umpumpen oder Umladen in andere Behälter. 5,4 Mio. Liter konnten nicht wiedergewonnen werden. Die Hauptursache bezogen auf alle Unfälle war menschliches Fehlverhalten.

Mit rund 5,5 Mio. Litern (Vorjahr: 3,2 Mio. Liter) wurde mehr als die Hälfte der gesamten Schadstoffmenge bei 32 Unfällen in Biogasanlagen freigesetzt. Dabei handelte es sich überwiegend um JGS (knapp 4,0 Mio. Liter), die nach der seit August 2017 geltenden Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen (AwSV) als "allgemein wassergefährdend" eingestuft werden. Bei großen freigesetzten Mengen oder besonderen örtlichen Verhältnissen können sie zu einer Gefahr für Gewässer und Boden werden.

In JGS-Anlagen ereigneten sich 85 Unfälle. Die freigesetzte Schadstoffmenge stieg deutlich von knapp 2,0 Mio. Litern im Jahr 2016 auf rund 3,7 Mio. Liter im Jahr 2017. (Destatis)

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