Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Statistik: Mehr Biogemüse im Anbau

Nach Angaben der Landvolk-Pressedienst ist mehr als jedes zehnte Gemüsefeld "bio". Möhren führen die Hitliste an.

Marktbeobachter weisen den Möhren im Ökomarkt eine besondere Rolle zu. Bild: Landvolk Niedersachsen.

Deutschlands Bauern bauen mehr Biogemüse an. Im fünften Jahr in Folge haben sie die Erzeugung im Freiland ausgeweitet, teilt der Landvolk-Pressedienst mit. Bundesweit wächst auf knapp 14.500 Hektar (ha) Gemüse, das nach Biokriterien herangewachsen ist. Niedersachsen rangiert nach den Daten der Gemüsebauerhebung des Statistischen Bundesamtes mit 2.065 ha nach Bayern mit 2.488 ha und Nordrhein-Westfalen mit 2.178 ha auf Rang 3. Im konventionellen Gemüseanbau war die bundesweite Anbaufläche nach den Daten der Agrarstatistik mit 126.950 ha gegenüber dem Vorjahr unverändert, der Bioanteil beträgt danach 11,4%.

Für die Erntemengen weist die Jahresbilanz 2019 bei den Bioanbauern 328.407 Tonnen (t) aus, bei den konventionellen Anbauern sind es 3,9 Mio. t. In den Erntemengen stellen die Bioerzeuger nur 9% der bundesweiten Gemüseernte. Beliebtestes Gemüse bleibt hier wie dort die Möhre. Auf 13.700 ha wuchs das Wurzelgemüse 2019 im konventionellen Anbau, zehn Jahre zuvor waren es erst 10.500 ha gewesen. Die Erntemenge lag im vergangenen Jahr bei 790.000 t. Die Ökobauern kultivierten 2019 auf 2.380 ha Möhren, Marktbeobachter weisen den Möhren im Ökomarkt eine besondere Rolle zu und sprechen von einer großen „Marktdurchdringung“. Wachstumschancen werden im Biosegment noch in der Regionalvermarktung sowie beim Anbau von einem der anerkannten Bioanbauverbände gesehen. (LPD)

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