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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Statistik: Geringerer Einsatz von Klärschlamm als Dünger
Nur noch 12% davon (0,20 Mio. Tonnen) wurden auf landwirtschaftlichen Flächen ausgebracht. Zum Vergleich: Im Jahr 2009 waren noch 30% des Klärschlamms in der Landwirtschaft als Düngemittel eingesetzt worden. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, stieg demgegenüber der Anteil des thermisch verwerteten Klärschlamms im Jahr 2024 auf 82%, während der Anteil im Jahr 2009 bei 53% gelegen hatte. Damit wurden im Jahr 2024 rund 1,37 Mio. Tonnen Klärschlamm verbrannt und unter anderem zur Energie- und Wärmeerzeugung eingesetzt. Rund 80.000 Tonnen (5%) entfielen auf andere Entsorgungswege. Im Landschaftsbau wurden rund 13.000 Tonnen (1%) Klärschlamm verwendet.
Menge des Klärschlamms gegenüber dem Vorjahr gestiegen
Während die Menge des erzeugten und entsorgten Klärschlamms seit 2021 jedes Jahr gesunken war, stieg sie im Jahr 2024 wieder an. Deutschlandweit meldeten die kommunalen Kläranlagen 2024 insgesamt 2% mehr Klärschlammerzeugung und -entsorgung als 2023. Die Mengensteigerung entspricht in etwa dem Klärschlammaufkommen einer Millionenstadt.
Verfahren der Monoverbrennung ermöglicht Phosphorrückgewinnung
In der Klärschlammverordnung von 2017 wurden die Vorgaben zur Ausbringung von Klärschlamm in der Landwirtschaft verschärft, um den Eintrag von Schadstoffen, wie zum Beispiel Arzneimittelrückstände oder Mikroplastik, in die Böden zu verringern. Für eine bessere Ressourcennutzung ist ab 2029 zusätzlich die Phosphorrückgewinnung aus dem Klärschlamm verpflichtend. Nach dem derzeitigen technischen Stand ist die Rückgewinnung bei Verfahren der Monoverbrennung am effizientesten. Im Jahr 2024 sind 732.000 Tonnen Klärschlamm in diesen Verfahren verbrannt worden. Das entspricht rund 44% der insgesamt entsorgten Menge an Klärschlamm. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Anteil dieser Verfahren um 4 Prozentpunkte.

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