Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Statistik: Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte steigen

Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte sind laut Statistischem Bundesamt im Juli 2024 um 1,7% höher als im Juli 2023.

Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im Juli 2024 um 1,7% höher als im Juli 2023. Grafik: destatis.

Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte waren im Juli 2024 um 1,7% höher als im Juli 2023. Im Juni 2024 hatte die Veränderungsrate zum Vorjahresmonat bei +3,2% gelegen, im Mai 2024 bei +3,1%. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, sanken die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im Juli 2024 gegenüber dem Vormonat Juni 2024 um 0,7%.

Die Preise für pflanzliche Produkte lagen im Juli 2024 um 2,7% höher als im Vorjahresmonat. Auch die Preise für Tiere und tierische Erzeugnisse verteuerten sich (+0,8%). Im Juni 2024 hatten die Veränderungsraten zum Vorjahresmonat +6,2% für pflanzliche Erzeugnisse und +1,1% für Tiere und tierische Erzeugnisse betragen. Im Vergleich zum Vormonat waren Produkte aus pflanzlicher Erzeugung im Juli 2024 um 1,0% und Produkte aus tierischer Erzeugung um 0,5% günstiger.

Preisanstieg bei Speisekartoffeln gegenüber dem Vorjahr

Der Preisanstieg bei Produkten aus pflanzlicher Erzeugung ist unter anderem auf die gestiegenen Preise für Speisekartoffeln zurückzuführen. Diese waren im Juli 2024 um 16,0% höher als im Vorjahresmonat. Im Juni 2024 hatte die Veränderungsrate +31,7% betragen. Gegenüber dem Vormonat Juni 2024 sanken die Kartoffelpreise um 1,4%.

Preise für Obst und Gemüse gestiegen

Die Erzeugerpreise für Obst waren im Juli 2024 um 23,9% höher als ein Jahr zuvor. Preisanstiege gab es unter anderem bei Tafeläpfeln mit +37,5% und bei Erdbeeren mit +11,0%. Die Preise für Gemüse verteuerten sich binnen Jahresfrist leicht um 1,0%, wobei insbesondere Blumenkohl (+24,4%) und Eissalat (+15,9%) deutliche Preissprünge verzeichneten. Getreide verbilligte sich dagegen im Juli 2024 im Vergleich zum Juli 2023 um 12,4%, im Juni 2024 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei -11,4% gelegen. (destatis)

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