- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Statistik: Erzeugerpreise landwirtschaft...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Statistik: Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte sinken
Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte waren im November 2023 um 11,0% niedriger als im November 2022. Im Oktober 2023 hatte die Veränderungsrate zum Vorjahresmonat nach der Umstellung auf das neue Basisjahr 2020 bei -10,7% gelegen (altes Basisjahr: -14,5%), im September 2023 bei -7,3% (altes Basisjahr: -11,5%). Hauptverantwortlich für den Preisrückgang im November 2023 ist nach wie vor ein Basiseffekt aufgrund des sehr hohen Preisniveaus im Vorjahr (November 2022 gegenüber November 2021: +34,2%). Gegenüber dem Vormonat Oktober 2023 stiegen die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im November 2023 leicht um 0,1.
Die Preise für pflanzliche Produkte lagen im November 2023 um 8,8% niedriger als im Vorjahresmonat und sanken damit binnen Jahresfrist etwas weniger stark als die Preise für tierische Erzeugnisse (-12,3%). Im Oktober 2023 hatten die Veränderungsraten zum Vorjahresmonat -8,9% für pflanzliche Erzeugnisse und -11,9% für tierische Erzeugnisse betragen. Im Vergleich zum Vormonat waren pflanzliche Produkte im November 2023 um 0,7% teurer und tierische Erzeugnisse um 0,2% günstiger.
Preise für Gemüse, Obst und Kartoffeln gestiegen, für Raps gesunken
Die Erzeugerpreise für Obst waren im November 2023 um 20,4% höher als vor einem Jahr. Preissteigerungen gab es unter anderem bei Tafeläpfeln mit +24,1%. Beim Gemüse (+0,4% gegenüber November 2022) stiegen insbesondere die Preise für Blumenkohl (+36,7%), Kohlgemüse (+31,3%) und Tomaten (+18,3%). Speisekartoffeln waren im November 2023 im Vergleich zum November 2022 um 18,4% teurer. Im Oktober 2023 hatte die Veränderung gegenüber dem Vorjahresmonat +24,1% betragen. Das Handelsgewächs Raps war im November 2023 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 32,3% günstiger (Oktober 2023: -35,8% zum Vorjahresmonat).

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.