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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Statistik: Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte niedriger
Im Vorjahresvergleich entwickelten sich die Preise für Produkte aus pflanzlicher und tierischer Erzeugung gegenläufig. So stiegen die Preise für pflanzliche Erzeugnisse im März 2024 um 1,9% gegenüber dem Vorjahresmonat, während die Preise für Tiere und tierische Erzeugnisse um 4,9% sanken. Im Februar 2024 hatten die Veränderungsraten zum Vorjahresmonat -1% für pflanzliche Erzeugnisse sowie -8,5% für Tiere und tierische Erzeugnisse betragen. Im Vergleich zum Vormonat waren Produkte aus pflanzlicher Erzeugung im März 2024 um 0,3% günstiger und Produkte aus tierischer Erzeugung um 1,7% teurer.
Preisanstieg bei Speisekartoffeln gegenüber Vorjahr und Vormonat
Der Preisanstieg um 1,9% bei Produkten aus pflanzlicher Erzeugung im Vergleich zum Vorjahresmonat ist unter anderem auf die gestiegenen Preise für Speisekartoffeln zurückzuführen. Diese waren im März 2024 um 51,7% höher als im März 2023. Die Veränderungsrate zum Vorjahresmonat hatte im Februar 2024 bereits +47,1% betragen. Gegenüber dem Vormonat Februar 2024 stiegen die Kartoffelpreise um 3,7%.
Preisanstieg bei Futterpflanzen und Wein
Futterpflanzen waren im März 2024 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 0,8% teurer (Februar 2024: -2,2%). Wein verteuerte sich binnen Jahresfrist um 1,6% (Februar 2024: +2,0%).
Preise für Gemüse und Obst gestiegen, für Getreide und Raps gesunken
Die Erzeugerpreise für Obst waren im März 2024 um 27,3% höher als ein Jahr zuvor, unter anderem stiegen die Preise für Tafeläpfel um 37,8%. Beim Gemüse (+4,1%) stiegen insbesondere die Preise für Tomaten (+46,7%) und Kohlgemüse (+45,0%), während die Preise für Gurken (-10,4%) und Salat (-7,4%) binnen Jahresfrist sanken.
Getreide war im März 2024 im Vergleich zum März 2023 um 28,8% günstiger. Im Februar 2024 hatte die Veränderung gegenüber dem Vorjahresmonat -33,6% betragen.
Das Handelsgewächs Raps war im März 2024 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 12,6% günstiger (Februar 2024: -24,4% zum Vorjahresmonat). (Destatis)

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