- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Statistik: Erzeugerpreise landwirtschaft...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Statistik: Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im März
Während die Veränderungsraten gegenüber dem Vorjahr seit November 2021 stets über 20% lagen, fiel der Anstieg im März 2023 nun deutlich geringer aus. Verantwortlich dafür ist insbesondere ein Basiseffekt aufgrund des sehr hohen Preisniveaus im Vorjahr. Im März 2022 waren die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte um 34,7% gegenüber März 2021 gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, fielen die Preise gegenüber dem Vormonat Februar 2023 um 3,3%.
Im Vorjahresvergleich entwickelten sich die Preise für pflanzliche und tierische Erzeugnisse gegenläufig. So sanken die Preise für pflanzliche Produkte im März 2023 um 14,3% gegenüber dem Vorjahresmonat. Im Februar 2023 hatten die Veränderungsraten +6,9% für pflanzliche Erzeugnisse betragen. Im Vergleich zum Vormonat waren pflanzliche Produkte im März 2023 um 5,4%.
Preise für Obst und Raps gesunken, für Gemüse und Kartoffeln gestiegen
Die Erzeugerpreise für Obst waren im März 2023 um 3,7% niedriger als vor einem Jahr. Preisrückgänge gab es unter anderem bei Tafeläpfeln mit -15,9%. Beim Gemüse (+20,1% gegenüber März 2022) stiegen insbesondere die Preise für Salat (+32,0%) und Kohlgemüse (+29,7%).
Speisekartoffeln verteuerten sich im März 2023 im Vergleich zum März 2022 um 43,8%. Im Februar 2023 hatte die Veränderung gegenüber dem Vorjahresmonat +45,9% betragen.
Das Handelsgewächs Raps verbilligte sich im März 2023 um 44,4% im Vergleich zum Vorjahresmonat. Im Februar 2023 hatte die Vorjahresveränderung -20,9% betragen.

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.