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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Statistik: Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im März 2025
Im Februar 2025 hatte die Veränderungsrate zum Vorjahresmonat bei +2,7% gelegen, im Januar 2025 bei +2,2%. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, fielen die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im März 2025 gegenüber dem Vormonat Februar 2025 um 0,3%.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat entwickelten sich die Preise für Produkte aus pflanzlicher und tierischer Erzeugung wie bereits in den Vormonaten auch im März 2025 gegenläufig. So sanken die Preise für pflanzliche Erzeugnisse um 5,5% gegenüber März 2024, während die Preise für Tiere und tierische Erzeugnisse um 6,3% stiegen. Auch im Vergleich zum Vormonat verbilligten sich im März 2025 die Produkte aus pflanzlicher Erzeugung (-2,6%), wohingegen sich die Produkte aus tierischer Erzeugung verteuerten (+1,3%).
Preisrückgang bei Speisekartoffeln hält an
Der Preisrückgang bei pflanzlichen Produkten um 5,5% im Vergleich zum Vorjahresmonat ist unter anderem auf die gesunkenen Preise für Speisekartoffeln zurückzuführen. Diese waren im März 2025 um 38,4% niedriger als im März 2024. Im Februar 2025 hatte die Vorjahresveränderung bei -36,1%, im Januar 2025 bei -37,0% gelegen. Gegenüber dem Vormonat Februar 2025 waren die Speisekartoffelpreise unverändert.
Preise für Obst, Getreide und Wein gestiegen, für Handelsgewächse, Gemüse und Futterpflanzen gesunken
Die Erzeugerpreise für Obst waren im März 2025 um 20,5% höher als ein Jahr zuvor. Deutliche Preisanstiege gab es unter anderem bei Tafeläpfeln mit +22,9%.
Die Preise für Gemüse verbilligten sich binnen Jahresfrist leicht um 0,1%, wobei insbesondere Salat (-8,2%) und Kohlgemüse (-3,1%) Preisrückgänge verzeichneten. Preissteigerungen waren hingegen unter anderem bei Gurken und Tomaten zu beobachten, die sich binnen Jahresfrist um 15,6% beziehungsweise 10,4% verteuerten.
Getreide war im März 2025 im Vergleich zum März 2024 um 17,3% teurer (Februar 2025: +16,3% zum Vorjahresmonat). Auch beim Wein war im März 2025 eine Preissteigerung zu verzeichnen (+0,8%). Preise für Handelsgewächse insgesamt lagen im März 2025 um 7,8% niedriger als ein Jahr zuvor. Das Handelsgewächs Raps verteuerte sich im März 2025 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 14,7%. Die Preise für Futterpflanzen waren im März 2025 mit einer Veränderungsrate von -12,7% im Vergleich zum Vorjahresmonat weiterhin rückläufig (Februar 2025: -10,1%).

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