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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Statistik: Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im Juni gesunken
Die Preise für pflanzliche Erzeugnisse sanken im Juni 2026 um 6,5% gegenüber Juni 2025, die Preise für Tiere und tierische Erzeugnisse fielen um 17,8%. Auch im Vergleich zum Vormonat verbilligten sich im Juni 2026 sowohl pflanzliche Erzeugnisse (-3,1%) als auch Tiere und tierische Produkte (-0,9%).
Preisrückgang bei Speisekartoffeln hält an
Der Preisrückgang bei pflanzlichen Produkten um 6,5% im Vergleich zum Vorjahresmonat ist erneut unter anderem auf die gesunkenen Preise für Speisekartoffeln zurückzuführen. Diese waren im Juni 2026 um 35,9% niedriger als im Juni 2025. Im Mai 2026 hatte die Vorjahresveränderung bei -53,5%, im April 2026 bei -54,7% gelegen. Gegenüber dem Vormonat Mai 2026 stiegen die Speisekartoffelpreise um 1,9%.
Preise für Obst, Getreide und Futterpflanzen gesunken, für Gemüse, Handelsgewächse und Wein gestiegen
Die Erzeugerpreise für Obst waren im Juni 2026 um 17,6% niedriger als ein Jahr zuvor. Deutliche Preissenkungen gab es unter anderem bei Tafeläpfeln mit -33,5%. Im Gegensatz hierzu verteuerten sich Erdbeeren um 5,6% gegenüber Juni 2025.
Die Preise für Gemüse stiegen binnen Jahresfrist leicht um 0,1%, wobei insbesondere Eissalat (+62,4%), Gurken (+30,3%) und Tomaten (+29,2%) teurer waren. Preissenkungen waren hingegen unter anderem bei Blumenkohl und Spargel zu beobachten, die sich binnen Jahresfrist um 19,1% beziehungsweise 18,3% verbilligten.
Getreide war im Juni 2026 im Vergleich zum Juni 2025 um 7,7% günstiger. Die Preise für Futterpflanzen fielen um 6,4% im Vergleich zum Vorjahresmonat. Die Preise für Handelsgewächse insgesamt hingegen lagen im Juni 2026 um 2,1% höher als ein Jahr zuvor, darunter verteuerte sich Raps um 4,5%. Die Preise für Wein waren im Juni 2026 um 0,7% höher als im Juni 2025. (Destatis)

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