- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Statistik: Erzeugerpreise landwirtschaft...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Statistik: Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im Juni 2024 höher
Die Preise für pflanzliche Produkte lagen im Juni 2024 um 6,3% höher als im Vorjahresmonat. Auch die Preise für Tiere und tierische Erzeugnisse verteuerten sich (+1,1%). Im Mai 2024 hatten die Veränderungsraten zum Vorjahresmonat +9,2% für pflanzliche Erzeugnisse und -0,8% für Tiere und tierische Erzeugnisse betragen. Im Vergleich zum Vormonat waren Produkte aus pflanzlicher Erzeugung im Juni 2024 um 3,5% und Produkte aus tierischer Erzeugung um 0,4% teurer.
Preisanstieg bei Speisekartoffeln gegenüber Vorjahr und Vormonat
Der Preisanstieg bei Produkten aus pflanzlicher Erzeugung ist unter anderem auf die gestiegenen Preise für Speisekartoffeln zurückzuführen. Diese waren im Juni 2024 um 31,7% höher als im Vorjahresmonat. Im Mai 2024 hatte die Veränderungsrate +52,9% betragen. Gegenüber dem Vormonat Mai 2024 stiegen die Kartoffelpreise im Juni um 21,2%.
Preise für Obst, Gemüse gestiegen
Die Erzeugerpreise für Obst waren im Juni 2024 um 22,6% höher als ein Jahr zuvor. Preisanstiege gab es unter anderem bei Tafeläpfeln mit +33,7% und bei Erdbeeren mit +21,6%. Die Preise für Gemüse verteuerten sich binnen Jahresfrist leicht um 0,6%, wobei insbesondere Gurken (+50,4%), Blumenkohl (+25,2%) und Salat (+17,2%) deutliche Preissprünge verzeichneten. Getreide verbilligte sich dagegen im Juni 2024 im Vergleich zum Juni 2023 um 11,1%, im Mai hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei -7,2% gelegen.

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.