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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Statistik: Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im Februar 2025
Wie das Statistische Bundesamtweiter mitteilt, stiegen die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im Februar 2025 gegenüber dem Vormonat Januar 2025 um 1,5%.
Im Vergleich zum Vorjahresmonat entwickelten sich die Preise für Produkte aus pflanzlicher und tierischer Erzeugung wie bereits in den Vormonaten auch im Februar 2025 gegenläufig. So sanken die Preise für pflanzliche Erzeugnisse um 3,2% gegenüber Februar 2024, während die Preise für Tiere und tierische Erzeugnisse um 6,6% stiegen. Im Vergleich zum Vormonat verteuerten sich im Februar 2025 sowohl Produkte aus pflanzlicher Erzeugung (+3,4%) als auch Produkte aus tierischer Erzeugung (+0,3%).
Preisrückgang bei Speisekartoffeln gegenüber Vorjahresmonat
Der Preisrückgang bei pflanzlichen Produkten um 3,2% im Vergleich zum Vorjahresmonat ist unter anderem auf die gesunkenen Preise für Speisekartoffeln zurückzuführen. Diese waren im Februar 2025 um 36,1% niedriger als im Februar 2024. Im Januar 2025 hatte die Vorjahresveränderung bei -37,0%, im Dezember 2024 bei -32,5% gelegen. Gegenüber dem Vormonat Januar 2025 stiegen die Speisekartoffelpreise um 9,8%.
Preise für Obst, Gemüse, Getreide und Wein gestiegen, für Handelsgewächse und Futterpflanzen gesunken
Die Erzeugerpreise für Obst waren im Februar 2025 um 18,1% höher als ein Jahr zuvor. Preisanstiege gab es unter anderem bei Tafeläpfeln mit +19,1%.
Die Preise für Gemüse verteuerten sich binnen Jahresfrist um 1,7%, wobei insbesondere Salat (+8,7%) und Champignons (+5,5%) Preisanstiege verzeichneten. Preissenkungen waren hingegen unter anderem bei Kohlgemüse zu beobachten, das sich binnen Jahresfrist um 6,6% verbilligte.
Getreide war im Februar 2025 im Vergleich zum Februar 2024 um 16,3% teurer (Januar 2025: +5,5% zum Vorjahresmonat). Das Handelsgewächs Raps verteuerte sich im Februar 2025 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 23,7%. Preise für Handelsgewächse insgesamt lagen im Februar 2025 jedoch um 4,5% niedriger als ein Jahr zuvor. Wein war im Februar 2025 um 1,0% teurer als im Vorjahresmonat. Die Preise für Futterpflanzen waren im Februar 2025 mit einer Veränderungsrate von -10,1% im Vergleich zum Vorjahresmonat weiterhin rückläufig (Januar 2025: ebenfalls -10,1%). (Destatis)

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