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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Statistik: Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im Februar 2023
Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, hat sich der Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat den fünften Monat in Folge abgeschwächt. Im Januar 2023 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahr bei +25,2% gelegen, im Dezember 2022 bei +29,8%. Gegenüber dem Vormonat Januar 2023 fielen die Preise um 0,7%. Die Preise für pflanzliche Produkte erhöhten sich mit +6,8% gegenüber dem Vorjahresmonat weniger stark als die Preise für tierische Erzeugnisse (+30,5%). Im Januar 2023 hatten die Veränderungsraten +10,7% für pflanzliche Erzeugnisse und +36,0% für tierische Erzeugnisse betragen. Im Vergleich zum Vormonat waren pflanzliche Produkte im Februar 2023 um 0,1% und tierische Erzeugnisse um 1,2% billiger.
Preisanstieg beim Getreide schwächt sich weiter ab
Der Preisanstieg bei pflanzlichen Produkten im Vergleich zum Vorjahresmonat ist unter anderem auf die steigenden Preise für Speisekartoffeln zurückzuführen. Diese waren im Februar 2023 um 45,9% höher als im Vorjahresmonat. Im Januar 2023 hatte die Preissteigerung allerdings noch 67,5% betragen. Auch der Preisanstieg beim Getreide ist mit +1,5% gegenüber Februar 2022 (Januar 2023: +7,2% gegenüber Januar 2022) weiter zurückgegangen.
Preise für Obst und Raps gesunken, für Gemüse gestiegen
Die Erzeugerpreise für Obst waren im Februar 2023 um 2,7% niedriger als vor einem Jahr. Preisrückgänge gab es unter anderem bei Tafeläpfeln mit -15,6%.
Beim Gemüse (+33,2% gegenüber Februar 2022) stiegen insbesondere die Preise für Salat (+46,5%) und Kohlgemüse (+26,7%).
Das Handelsgewächs Raps verbilligte sich im Februar 2023 um 20,9% im Vergleich zum Vorjahresmonat. Im Januar 2023 hatte die Vorjahresveränderung -18,6% betragen. (destatis)

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