Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Statistik: Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im August

Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte waren im August 2023 um 5,6% niedriger als im August 2022. Im Vorjahresvergleich ist dies der fünfte Rückgang in Folge: Bereits im Juli (-3,6%), im Juni (-4,9%), im Mai (-7,5%) und im April 2023 (-6,3%) waren die Preise niedriger als im entsprechenden Vorjahresmonat.

Erzeugerpreisindizes landwirtschaftlicher Produkte. Grafik: Destatis.

Hauptverantwortlich für den Preisrückgang im August 2023 ist nach wie vor ein Basiseffekt aufgrund des sehr hohen Preisniveaus im Vorjahr. Im August 2022 waren die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte um 34,6% gegenüber August 2021 gestiegen. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, sanken die Preise gegenüber dem Vormonat Juli 2023 um 0,1%.

Im Vorjahresvergleich sanken die Preise für pflanzliche Produkte im August 2023 um 1,4% und damit weniger stark als die Preise für tierische Erzeugnisse (-8,3%). Im Juli 2023 hatten die Veränderungsraten -3,0% für pflanzliche Erzeugnisse und -3,9% für tierische Erzeugnisse betragen. Im Vergleich zum Vormonat waren pflanzliche Produkte im August 2023 um 2,5% teurer und tierische Erzeugnisse um 1,8% günstiger. 

Preisrückgang beim Getreide beeinflusst Gesamtentwicklung der Preise für pflanzliche Produkte

Der Preisrückgang bei pflanzlichen Produkten um 1,4% im Vergleich zum Vorjahresmonat ist unter anderem auf die sinkenden Preise für Getreide zurückzuführen. Diese waren im August 2023 um 31,8% niedriger als im Vorjahresmonat August 2022. Im Juli 2023 hatte die Vorjahresveränderung -30,5% betragen. Gegenüber dem Vormonat Juli 2023 sanken die Getreidepreise um 1,9%. 

Preise für Obst, Gemüse und Kartoffeln gestiegen, für Raps gesunken

Die Erzeugerpreise für Obst waren im August 2023 um 13,7% höher als vor einem Jahr. Preissteigerungen gab es unter anderem bei Erdbeeren mit +34,5% und bei Tafeläpfeln mit +7,7%. Beim Gemüse (+15,9% gegenüber August 2022) stiegen insbesondere die Preise für Blumenkohl (+43,6%), Kohlgemüse (+35,9%) und Tomaten (+32,3%). 

Speisekartoffeln verteuerten sich im August 2023 im Vergleich zum August 2022 um 119,5% nach einem Preisanstieg von 77,2% im Juli 2023. 

Das Handelsgewächs Raps war im August 2023 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 31,6% günstiger (Juli 2023: -30,3% gegenüber dem Vorjahresmonat).

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