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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Statistik: Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im April gesunken
Im März 2026 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei -8,8% gelegen, im Februar 2026 bei -10,9%. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, fielen die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im April 2026 gegenüber März 2026 um 1,5%.
Die Preise für pflanzliche Erzeugnisse sanken im April 2026 um 12,1% gegenüber April 2025, die Preise für Tiere und tierische Erzeugnisse verbilligten sich um 12,4%. Im Vergleich zum Vormonat März 2026 entwickelten sich die Preise für Produkte aus pflanzlicher und tierischer Erzeugung im April 2026 gegenläufig. Die Preise für pflanzliche Erzeugnisse fielen um 4,2%, während die Preise für Tiere und tierische Erzeugnisse leicht um 0,1% stiegen.
Preisrückgang bei Speisekartoffeln hält an
Der Preisrückgang bei pflanzlichen Produkten um 12,1% im Vergleich zum Vorjahresmonat ist erneut unter anderem auf die gesunkenen Preise für Speisekartoffeln zurückzuführen. Diese waren im April 2026 um 54,7% niedriger als im April 2025. Im März 2026 hatte die Vorjahresveränderung bei -55,2%, im Februar 2026 bei -54,2% gelegen. Gegenüber dem Vormonat März 2026 blieben die Speisekartoffelpreise unverändert (0,0%).
Preise für Obst, Gemüse, Getreide, Handelsgewächse und Futterpflanzen gesunken, für Wein gestiegen
Die Erzeugerpreise für Obst waren im April 2026 um 24,3% niedriger als ein Jahr zuvor. Preissenkungen gab es unter anderem bei Tafeläpfeln mit -33,3%.
Die Preise für Gemüse sanken binnen Jahresfrist um 1,8%, wobei insbesondere Kohlgemüse (-15,8%) und Salat (-13,0%) günstiger waren. Preisanstiege waren hingegen unter anderem bei Tomaten und Gurken zu beobachten, die sich binnen Jahresfrist um 58,2% beziehungsweise 10,7% verteuerten.
Getreide war im April 2026 im Vergleich zum April 2025 um 11,7% günstiger. Die Preise für Handelsgewächse insgesamt lagen im April 2026 um 0,6% niedriger als ein Jahr zuvor. Auch Raps verbilligte sich um 0,9% zum Vorjahresmonat. Die Preise für Futterpflanzen waren mit einem Rückgang von 7,1% im Vergleich zum Vorjahresmonat weiterhin rückläufig. Beim Wein war im April 2026 dagegen mit +1,7% gegenüber April 2025 eine Preissteigerung zu verzeichnen.

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