Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Statistik: Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte höher

Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte waren im April 2024 um 0,4% höher als im April 2023. Im März 2024 hatte die Veränderungsrate zum Vorjahresmonat bei -2,2% gelegen, im Februar 2024 bei -5,8%. Gegenüber dem Vormonat März 2024 stiegen die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im April 2024 um 0,7%.

Erzeugerpreisindizes landwirtschaftlicher Produkte. Grafik: Destatis.

Im Vorjahresvergleich entwickelten sich die Preise für Produkte aus pflanzlicher und tierischer Erzeugung erneut gegenläufig. So stiegen die Preise für pflanzliche Erzeugnisse im April 2024 um 4,6% gegenüber dem Vorjahresmonat, während die Preise für Tiere und tierische Erzeugnisse um 2,4% sanken. Im März 2024 hatten die Veränderungsraten zum Vorjahresmonat +1,9% für pflanzliche Erzeugnisse sowie -4,9% für Tiere und tierische Erzeugnisse betragen. Im Vergleich zum Vormonat waren Produkte aus pflanzlicher Erzeugung im April 2024 um 1,4% und Produkte aus tierischer Erzeugung um 0,2 % teurer.

Preisanstieg bei Speisekartoffeln gegenüber Vorjahr und Vormonat

Der Preisanstieg um 4,6% bei Produkten aus pflanzlicher Erzeugung im Vergleich zum Vorjahresmonat ist unter anderem auf die gestiegenen Preise für Speisekartoffeln zurückzuführen. Diese waren im April 2024 um 53,9% höher als im April 2023. Die Veränderungsrate zum Vorjahresmonat hatte im März 2024 bereits +51,7% betragen. Gegenüber dem Vormonat März 2024 stiegen die Kartoffelpreise um 1,5%.

Preisrückgang bei Futterpflanzen und Preisanstieg bei Wein

Futterpflanzen waren im April 2024 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 6,0% günstiger (März 2024: +0,8%). Wein verteuerte sich binnen Jahresfrist um 0,7% (März 2024: +1,6%).

Preise für Obst gestiegen, für Gemüse, Getreide und Raps gesunken

Die Erzeugerpreise für Obst waren im April 2024 um 33,0% höher als ein Jahr zuvor. Preisanstiege gab es unter anderem bei Erdbeeren mit +40,4% und bei Tafeläpfeln mit +37,7%. Beim Gemüse (-0,4%) sanken insbesondere die Preise für Spargel (-18,4%) und Salat (-6,4%), während die Preise für Blumenkohl (+49,1%), Kohlgemüse (+43,2%) und Tomaten (+41,6%) binnen Jahresfrist stiegen.

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