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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Statistik: Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte gesunken
Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, stiegen die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im März 2026 gegenüber Februar 2026 um 2,1%. Die Preise für pflanzliche Erzeugnisse sanken im März 2026 um 8,0% gegenüber März 2025. Die Preise für Tiere und tierische Erzeugnisse verbilligten sich um 9,3% gegenüber dem Vorjahresmonat. Im Vergleich zum Vormonat verteuerten sich im März 2026 sowohl pflanzliche Erzeugnisse (+1,4%) als auch Tiere und tierische Produkte (+2,5%).
Preisrückgang bei Speisekartoffeln hält an
Der Preisrückgang bei pflanzlichen Produkten um 8,0% im Vergleich zum Vorjahresmonat ist erneut unter anderem auf die gesunkenen Preise für Speisekartoffeln zurückzuführen. Diese waren im März 2026 um 55,2% niedriger als im März 2025. Im Februar 2026 hatte die Vorjahresveränderung bei -54,2%, im Januar 2026 bei -49,8% gelegen. Auch gegenüber dem Vormonat Februar 2026 fielen die Speisekartoffelpreise (-2,3%).
Preise für Obst gesunken, für Gemüse und Wein gestiegen
Die Erzeugerpreise für Obst waren im März 2026 um 31,2% niedriger als ein Jahr zuvor. Preissenkungen gab es unter anderem bei Tafeläpfeln mit -33,0%.
Die Preise für Gemüse stiegen binnen Jahresfrist um 19,3%, wobei unter anderem Gurken (+31,9%), Salat (+20,3%) und Tomaten (+14,9%) teurer waren. Preisrückgänge waren hingegen unter anderem bei Kohlgemüse zu beobachten, das 17,3% billiger war. Bei Wein war im März 2026 mit +1,8% gegenüber März 2025 eine Preissteigerung zu verzeichnen.
Preise für Getreide und Futterpflanzen gesunken, Handelsgewächse erstmals seit eineinhalb Jahren mit Preissteigerung
Getreide war im März 2026 im Vergleich zum März 2025 um 14,2% günstiger. Die Preise für Futterpflanzen waren mit einem Rückgang von 6,2% im Vergleich zum Vorjahresmonat ebenfalls weiterhin rückläufig. Die Preise für Handelsgewächse insgesamt lagen im März 2026 um 0,9% höher als ein Jahr zuvor. Dies ist die erste Preissteigerung seit September 2024 (+10,4% gegenüber September 2023). Auch Raps verteuerte sich um 2,5% zum Vorjahresmonat. (Destatis)

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