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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Statistik: Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte gesunken
Im Dezember 2025 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat bei -8,3% gelegen, im November 2025 bei -5,7%. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, fielen die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im Januar 2026 gegenüber Dezember 2025 um 2,3%.
Die Preise für pflanzliche Erzeugnisse sanken im Januar 2026 um 11,9% gegenüber Januar 2025. Die Preise für Tiere und tierische Erzeugnisse verbilligten sich um 8,9% gegenüber dem Vorjahresmonat. Im Vergleich zum Vormonat entwickelten sich die Preise für Produkte aus pflanzlicher und tierischer Erzeugung im Januar 2026 erneut gegenläufig. So stiegen die Preise für pflanzliche Erzeugnisse um 1,9%, während die Preise für Tiere und tierische Erzeugnisse um 4,7% sanken.
Preisrückgang bei Speisekartoffeln hält an
Der Preisrückgang bei pflanzlichen Produkten um 11,9% im Vergleich zum Vorjahresmonat ist erneut unter anderem auf die gesunkenen Preise für Speisekartoffeln zurückzuführen. Diese waren im Januar 2026 um 49,8% niedriger als im Januar 2025. Im Dezember 2025 hatte die Vorjahresveränderung bei -48,0%, im November 2025 bei -45,6% gelegen. Gegenüber dem Vormonat Dezember 2025 stiegen die Speisekartoffelpreise um 1,7%.
Preise für Obst, Getreide, Handelsgewächse und Futterpflanzen gesunken, für Gemüse und Wein gestiegen
Die Erzeugerpreise für Obst waren im Januar 2026 um 25,3% niedriger als ein Jahr zuvor. Preissenkungen gab es unter anderem bei Tafeläpfeln mit -26,9%.
Die Preise für Gemüse stiegen binnen Jahresfrist um 1,8%, wobei insbesondere Salat (+14,4%) und Champignons (+3,4%) teurer waren. Preisrückgänge waren hingegen unter anderem bei Kohlgemüse zu beobachten, das 24,1% billiger war.
Getreide war im Januar 2026 im Vergleich zum Januar 2025 um 16,7% günstiger. Die Preise für Handelsgewächse insgesamt lagen im Januar 2026 um 4,7% niedriger als ein Jahr zuvor. Auch Raps verbilligte sich um 9,1% zum Vorjahresmonat. Die Preise für Futterpflanzen waren mit einem Rückgang von 8,2% im Vergleich zum Vorjahresmonat ebenfalls weiterhin rückläufig. Beim Wein war im Januar 2026 dagegen eine Preissteigerung um 1,4% gegenüber Januar 2025 zu verzeichnen.

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