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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Statistik: Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte gesunken
Im Vergleich zum Vorjahresmonat entwickelten sich die Preise für Produkte aus pflanzlicher und tierischer Erzeugung wie bereits in den Vormonaten auch im Juli 2025 gegenläufig. So sanken die Preise für pflanzliche Erzeugnisse um 17,4% gegenüber Juli 2024, während die Preise für Tiere und tierische Erzeugnisse um 12,1% stiegen. Im Vergleich zum Vormonat verteuerten sich im Juli 2025 die Produkte aus pflanzlicher Erzeugung (+2,3%), während sich die Produkte aus tierischer Erzeugung verbilligten (-1,0%).
Preisrückgang bei Speisekartoffeln hält weiter an
Der Preisrückgang bei pflanzlichen Produkten um 17,4% im Vergleich zum Vorjahresmonat ist erneut unter anderem auf die gesunkenen Preise für Speisekartoffeln zurückzuführen. Diese waren im Juli 2025 um 53,0% niedriger als im Juli 2024. Im Juni 2025 hatte die Vorjahresveränderung bei -64,2%, im Mai 2025 bei -41,3% gelegen. Gegenüber dem Vormonat Juni 2025 stiegen die Speisekartoffelpreise um 29,3%.
Preise für Gemüse, Getreide, Handelsgewächse und Futterpflanzen gesunken, für Obst und Wein gestiegen
Die Preise für Gemüse fielen binnen Jahresfrist um 12,9%, wobei insbesondere Eissalat (-53,0%), Kohlgemüse (-26,2%) und Blumenkohl (-18,7%) deutlich günstiger waren. Preissteigerungen waren hingegen unter anderem bei Spargel und Gurken zu beobachten, die sich binnen Jahresfrist um 21,0% beziehungsweise 8,3% verteuerten.
Die Erzeugerpreise für Obst waren im Juli 2025 um 14,6% höher als ein Jahr zuvor. Preisanstiege gab es unter anderem bei Tafeläpfeln mit +23,3% und bei Erdbeeren mit +5,1%.
Getreide war im Juli 2025 im Vergleich zum Juli 2024 um 2,9% günstiger (Juni 2025: -0,1% zum Vorjahresmonat). Die Preise für Handelsgewächse insgesamt lagen im Juli 2025 um 12,3% niedriger als ein Jahr zuvor, wobei sich Raps im Gegensatz zu den meisten anderen Handelsgewächsen verteuerte (+2,2%). Die Preise für Futterpflanzen waren im Juli 2025 mit einem Rückgang von 8,0% im Vergleich zum Vorjahresmonat weiterhin rückläufig (Juni 2025: -3,4% gegenüber Juni 2024). Beim Wein war im Juli 2025 eine Preissteigerung um 1,9% gegenüber Juli 2024 zu verzeichnen. (Destatis)

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