Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Statistik: Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte gesunken

Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte sind im September 2024 um 0,2 % gegenüber September 2023 gesunken.

Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte insgesamt, September 2024. Grafik: destatis.

Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte waren im September 2024 um 0,2% niedriger als im September 2023. Im August 2024 hatte die Veränderungsrate zum Vorjahresmonat bei -2,5% gelegen, im Juli 2024 noch bei +2,0%. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, sanken die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im September 2024 gegenüber dem Vormonat August 2024 um 1,6%.

Im Vorjahresvergleich entwickelten sich die Preise für Produkte aus pflanzlicher und tierischer Erzeugung erneut gegenläufig. So sanken die Preise für pflanzliche Erzeugnisse im September 2024 um 7,1% gegenüber dem Vorjahresmonat, während die Preise für Tiere und tierische Erzeugnisse um 4,5% stiegen. Im Vergleich zum Vormonat waren Produkte aus pflanzlicher Erzeugung im September 2024 um 6,0% günstiger und Produkte aus tierischer Erzeugung um 1,2% teurer.

Preisrückgang bei Speisekartoffeln gegenüber Vorjahr und Vormonat

Der Preisrückgang bei pflanzlichen Produkten um 7,1% im Vergleich zum Vorjahresmonat ist unter anderem auf die gesunkenen Preise für Speisekartoffeln zurückzuführen. Diese waren im September 2024 um 41,2% niedriger als im September 2023. Im August 2024 hatte die Vorjahresveränderung bei -34,2% gelegen. Gegenüber dem Vormonat August 2024 sanken die Kartoffelpreise um 38,7%.

Preise für Obst gestiegen, für Gemüse gesunken

Die Erzeugerpreise für Obst waren im September 2024 um 20,3% höher als ein Jahr zuvor. Preisanstiege gab es unter anderem bei Tafeläpfeln mit +28,7% und bei Erdbeeren mit +21,7%.

Beim Gemüse (-2,8%) sanken insbesondere die Preise für Eissalat (-19,1%) und Kohlgemüse (-9,7%). Preisanstiege waren hingegen unter anderem bei Gurken und Blumenkohl zu beobachten, die sich binnen Jahresfrist um 72,1% beziehungsweise 20,4% verteuerten. (destatis)

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