- Startseite
- Mehr...
- Dossiers
- Statistik: Erzeugerpreise landwirtschaft...
Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Statistik: Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte gesunken
Die Preise für pflanzliche Produkte lagen im Februar 2024 um 1,5% niedriger als im Vorjahresmonat und sanken damit binnen Jahresfrist weniger stark als die Preise für tierische Erzeugnisse (-8,4%). Im Januar 2024 hatten die Veränderungsraten zum Vorjahresmonat -2,4% für pflanzliche Erzeugnisse und -10,7% für tierische Erzeugnisse betragen. Im Vergleich zum Vormonat waren pflanzliche Produkte sowie tierische Erzeugnisse im Februar 2024 jeweils um 1,2% teurer.
Preisrückgang beim Getreide gegenüber Vorjahr und Vormonat
Der Preisrückgang bei pflanzlichen Produkten um 1,5% im Vergleich zum Vorjahresmonat ist unter anderem auf die gesunkenen Preise für Getreide zurückzuführen. Diese waren im Februar 2024 um 33,6% niedriger als im Februar 2023. Im Januar 2024 hatte die Vorjahresveränderung bei -28,9% gelegen. Gegenüber dem Vormonat Januar 2024 sanken die Getreidepreise um 7,9%.
Preisrückgang bei Futterpflanzen, Preisanstieg bei Wein
Futterpflanzen waren im Februar 2024 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 2,2% günstiger (Januar 2024: -0,8%). Wein verteuerte sich binnen Jahresfrist um 2,0% (Januar 2024: +2,3%).
Preise für Gemüse, Obst und Kartoffeln gestiegen, für Raps gesunken
Die Erzeugerpreise für Obst waren im Februar 2024 um 27,2% höher als ein Jahr zuvor. Preissteigerungen gab es unter anderem bei Tafeläpfeln mit +40,0%. Beim Gemüse (+8,3%) stiegen insbesondere die Preise für Kohlgemüse (+46,0%).
Speisekartoffeln waren im Februar 2024 im Vergleich zum Februar 2023 um 47,1% teurer. Im Januar 2024 hatte die Veränderung gegenüber dem Vorjahresmonat +36,0% betragen.
Das Handelsgewächs Raps war im Februar 2024 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 24,4 % günstiger (Januar 2024: -25,1 % zum Vorjahresmonat). (Destatis)

Kommentare (0)
Bisher sind keine Kommentare zu diesem Artikel erstellt worden.