Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Statistik: Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte gestiegen

Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte waren im September 2025 um 2,2% höher als im September 2024. Im August 2025 hatte die Veränderungsrate gegenüber dem Vorjahresmonat ebenfalls bei +2,2% gelegen, im Juli 2025 bei -0,2%.

Preiseindizes landwirtschaftlicher Produkte. Grafik: Destatis.

Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, fielen die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im September 2025 gegenüber dem Vormonat August 2025 um 1,5%.

Im Vergleich zum Vorjahresmonat entwickelten sich die Preise für Produkte aus pflanzlicher und tierischer Erzeugung im September 2025 erneut gegenläufig. So sanken die Preise für pflanzliche Erzeugnisse um 10,5% gegenüber September 2024, während die Preise für Tiere und tierische Erzeugnisse um 9,9% stiegen. Im Vergleich zum Vormonat verbilligten sich im September 2025 sowohl Produkte aus pflanzlicher Erzeugung (-3,7%) als auch Produkte aus tierischer Erzeugung (-0,4%).

Preisrückgang bei Speisekartoffeln hält an

Der Preisrückgang bei pflanzlichen Produkten um 10,5% im Vergleich zum Vorjahresmonat ist erneut unter anderem auf die gesunkenen Preise für Speisekartoffeln zurückzuführen. Diese waren im September 2025 um 44,0% niedriger als im September 2024. Im August 2025 hatte die Vorjahresveränderung bei -52,5%, im Juli 2025 bei -53,0% gelegen. Auch gegenüber dem Vormonat August 2025 sanken die Speisekartoffelpreise um 27,7%.

Preise für Gemüse, Obst, Getreide, Handelsgewächse und Futterpflanzen gesunken, für Wein gestiegen

Die Preise für Gemüse fielen binnen Jahresfrist um 4,8%, wobei insbesondere Gurken (-28,7%), Eissalat (-7,8%) und Kohlgemüse (-7,1%) günstiger waren. Eine Preissteigerung war hingegen unter anderem bei Champignons zu beobachten, die sich binnen Jahresfrist um 8,8% verteuerten.

Die Erzeugerpreise für Obst waren im September 2025 um 0,6% niedriger als ein Jahr zuvor. Dies war der erste Preisrückgang im Vorjahresvergleich seit April 2023. Preissenkungen gab es unter anderem bei Erdbeeren mit -11,0%. Bei Tafeläpfeln hingegen kam es zu einer Preissteigerung um +5,7%.

Getreide war im September 2025 im Vergleich zum September 2024 um 11,5% günstiger. Die Preise für Handelsgewächse insgesamt lagen im September 2025 um 12,3% niedriger als ein Jahr zuvor, wobei sich Raps im Gegensatz zu den meisten anderen Handelsgewächsen verteuerte (+1,5%). Die Preise für Futterpflanzen waren mit einem Rückgang von 9,3% im Vergleich zum Vorjahresmonat weiterhin rückläufig. Beim Wein war im September 2025 eine Preissteigerung um 2,1% gegenüber September 2024 zu verzeichnen.

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