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Krieg in der Ukraine
Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.
Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.
Nachrichten zum Ukraine-Krieg
Statistik: Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte gestiegen
Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, stiegen die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im Oktober 2024 gegenüber dem Vormonat September 2024 um 1,8%.
Im Vorjahresvergleich entwickelten sich die Preise für Produkte aus pflanzlicher und tierischer Erzeugung wie bereits in den Vormonaten auch im Oktober 2024 gegenläufig. So sanken die Preise für pflanzliche Erzeugnisse um 4,6% gegenüber dem Vorjahresmonat, während die Preise für Tiere und tierische Erzeugnisse um 8,1% stiegen. Im Vergleich zum Vormonat waren Produkte aus pflanzlicher Erzeugung im Oktober 2024 um 0,9% und Produkte aus tierischer Erzeugung um 2,2% teurer.
Preisrückgang bei Speisekartoffeln gegenüber Vorjahr und Vormonat
Der Preisrückgang bei pflanzlichen Produkten um 4,6% im Vergleich zum Vorjahresmonat ist unter anderem auf die gesunkenen Preise für Speisekartoffeln zurückzuführen. Diese waren im Oktober 2024 um 38,3% niedriger als im Oktober 2023. Im September 2024 hatte die Vorjahresveränderung bei -41,2% gelegen. Gegenüber dem Vormonat September 2024 sanken die Kartoffelpreise um 6,1%.
Preise für Obst, Raps und Wein gestiegen, für Gemüse, Getreide und Futterpflanzen gesunken
Die Erzeugerpreise für Obst waren im Oktober 2024 um 21,1% höher als ein Jahr zuvor. Preisanstiege gab es unter anderem bei Tafeläpfeln mit +29,6%.
Die Erzeugerpreise für Gemüse gingen gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,8% zurück. Insbesondere sanken die Preise für Eissalat (-7,1%) und Champignons (-2,7%). Preisanstiege waren hingegen unter anderem bei Gurken und Tomaten zu beobachten, die sich binnen Jahresfrist um 52,3% beziehungsweise 23,2% verteuerten.
Getreide war im Oktober 2024 im Vergleich zum Oktober 2023 um 4,1% günstiger (September 2024: -7,7% zum Vorjahresmonat). Die Preise für Futterpflanzen sanken im Oktober 2024 im Vergleich zum Vorjahresmonat um 14,7 % (September 2024: -12,8% gegenüber September 2023). Das Handelsgewächs Raps war im Oktober 2024 16,3% teurer als ein Jahr zuvor (September 2024: +7,0% gegenüber September 2023). Wein verteuerte sich binnen Jahresfrist leicht um 0,6%. (Destatis)

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