Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Statistik: Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte gestiegen

Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte sind im August 2021 um +13,3% gegenüber August 2020 gestiegen.

Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte im August 2021: +13,3% gegenüber August 2020. Grafik: Destatis.

Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte waren im August 2021 um 13,3% höher als im August 2020. Gegenüber Juli 2021 stiegen die Preise um 1,2%. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, ist der hohe Preisanstieg für pflanzliche Erzeugnisse im August 2021 um 23,4% gegenüber August 2020 wie bereits in den vergangenen Monaten vor allem auf die gestiegenen Getreidepreise zurückzuführen. Diese lagen im August 2021 um 34,4% über dem Vorjahresniveau, das war der höchste Anstieg seit Januar 2013. Im Juli 2021 hatte die Veränderung bereits +21,2% betragen. Ausschlaggebend für die Preissteigerungen bei Getreide sind die zum Teil geringen Ernteergebnisse in Deutschland sowie die weltweit reduzierten Ernteprognosen.

Bei den Erzeugnissen des Gemüse- und Gartenbaus betrug die Preissteigerung im August 2021 gegenüber dem Vorjahresmonat 11,9%. Ausschlaggebend hierfür waren unter anderem die gestiegenen Preise für Pflanzen und Blumen um 16,9%.

Die Preise für Gemüse insgesamt stiegen im August 2021 gegenüber dem Vorjahresmonat um 8,5%. Größere Preissteigerungen gab es vor allem bei Salat mit +61,7%. Grund sind die derzeitigen geringen Angebotsmengen am Markt.

Für Speisekartoffeln sind die Preise im Vorjahresvergleich um 21,2% gestiegen. Dies ist die erste Preissteigerung seit September 2019. Im Juli 2021 betrug der Preisrückgang gegenüber dem Vorjahr noch -23,0%. Die Preise stiegen im August 2021 aufgrund geringer Erntemengen und dem dadurch knappen Angebot am Markt. (Destatis)

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