Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Statistik: Erzeugerpreise im November 2018

Die Erzeugerpreise gewerblicher Produkte lagen im November 2018 um 3,3% höher als im November 2017. Einen stärkeren Anstieg im Vorjahresvergleich hatte es zuletzt mit +3,5% im Dezember 2011 gegeben. Im Oktober 2018 hatte die Jahresveränderungsrate ebenfalls bei +3,3% gelegen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) weiter mitteilt, stiegen die Erzeugerpreise im November gegenüber dem Vormonat geringfügig um 0,1%.

Erzeugerpreise im November 2018. Bild: Statistisches Bundesamt.

Auch im November 2018 wirkte sich die Preisentwicklung bei Energie am stärksten auf die Entwick­lung der Erzeugerpreise insgesamt aus. Energie war um 8,9% teurer als ein Jahr zuvor. Gegenüber Oktober 2018 stiegen die Energiepreise um 0,5%.

Ohne Berücksichtigung von Energie waren die Erzeugerpreise um 1,6% höher als im November des Vorjahres. Gegenüber Oktober 2018 blieben sie unverändert.

Vorleistungsgüter waren im November 2018 um 2,4% teurer als im November 2017. Gegenüber dem Vormonat Oktober stiegen die Preise geringfügig um 0,1 %. Futtermittel für Nutztiere kosteten 12,4% mehr als im Vorjahresmonat (+0,1% gegenüber Oktober 2018). Die Preise für chemische Grundstoffe waren 4,9 % höher als ein Jahr zuvor. Metalle kosteten 3,0 % mehr als im November 2017 (-0,1% gegenüber Oktober 2018). Nur wenige Vorleistungsgüter waren billiger als im November 2017. Dazu gehörten nichtmetallische Sekundärrohstoffe (-14,5%) sowie Nichteisenmetalle und Halbzeug daraus (-2,6%).

Investitionsgüter waren im November 2018 um 1,5% teurer als im November 2017, Gebrauchsgüter um 1,8% (jeweils +0,1% gegenüber Oktober 2018). Im November 2018 waren die Preise für Verbrauchsgüter 0,4% höher als im November 2017. Im Vergleich zum Vormonat Oktober gingen sie geringfügig um 0,1% zurück. Nahrungsmittel waren 0,2% billiger als im November 2017 (-0,1% gegenüber Oktober 2018).

Verarbeitete Kartoffeln waren 11,5% teurer als ein Jahr zuvor. Allein gegenüber Oktober 2018 stiegen diese Preise um 8,6%. Backwaren kosteten 4,5 % mehr als im November 2017. Billiger als im November 2017 waren insbesondere Zucker (-17,7%), Butter (-13,3%) und Kaffee (-3,9%). (destatis)

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