Krieg in der Ukraine

Der seit 2014 andauernde und vor Kurzem eskalierte Konflikt in der Ukraine wirkt sich auf alle Teile unserer Gesellschaft und Wirtschaft aus. Auch der Gartenbau, Obst- und Gemüseerzeuger, Importeure, Maschinenhersteller und viele weitere Bereiche der Grünen Branche spüren die Auswirkungen des Krieges. Einige europäische und internationale Unternehmen unterstützen solidarisch die Ukraine und die vielen tausende Flüchtenden Menschen, die Anderenorts Schutz suchen.

Hinweis der Redaktion: In diesem Dossier finden Sie gesammelte Meldungen von Unternehmen, Organisationen oder anderen Akteuren, die im Zusammenhang mit dem bewaffneten Konflikt ihre Auswirkungen feststellen oder ihre Reaktion darstellen.

Nachrichten zum Ukraine-Krieg

Statistik: Erzeugerpreise höher als im Juni 2021

Die Erzeugerpreise landwirtschaftlicher Produkte waren im Juni 2022 um 33,9% höher als im Juni 2021.

Erzeugerpreisindizes landwirtschaftlicher Produkte. Grafik: Statisches Bundesamt (Destatis).

Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, ist damit der Anstieg gegenüber dem Vorjahresmonat erneut leicht rückläufig. Im Mai 2022 hatte die Veränderungsrate bei +35,6% gelegen, im April 2022 bei +40,0%. Im Vormonatsvergleich fielen die Preise im Juni 2022 um 1,9%. Die Preise für pflanzliche (+35,7%) und auch für tierische Erzeugnisse (+32,8%) erhöhten sich deutlich gegenüber dem Vorjahresmonat, wenn auch nicht mehr so stark wie im Mai 2022 (+36,9% bzw. +34,7%).

Der Preisanstieg bei den pflanzlichen Produkten ist auch in diesem Monat vor allem auf die Getreidepreise zurückzuführen. Im Juni 2022 lag der Preisanstieg beim Getreide um 59,3% über dem Vorjahresmonat. Im Mai hatte die Preissteigerung noch 71,5% betragen. Gegenüber dem Vormonat sanken die Preise um 8,0%.

Preise für Obst gesunken, für Gemüse, Kartoffeln und Raps gestiegen

Die Erzeugerpreise für Obst waren im Juni 2022 um 11,0% niedriger als noch vor einem Jahr. Preisrückgänge gab es unter anderem bei Tafeläpfeln mit -16,2% und bei Erdbeeren mit -8,5%.

Beim Gemüse (+2,9%) stiegen insbesondere die Preise für Blumenkohl (+36,2%) und Spargel (+35,2%). Im Mai 2022 hatten die Preise für Spargel noch 21,0% unter dem Vorjahresmonat gelegen.

Bei Speisekartoffeln hielt der Preisanstieg der vergangenen Monate weiter an: Sie verteuerten sich im Juni 2022 im Vergleich zum Juni 2021um 116,1%. Im Mai 2022 hatte die Veränderung gegenüber dem Vorjahresmonat +111,4% betragen.

Das Handelsgewächs Raps verteuerte sich im Juni 2022 um 41,2% im Vergleich zum Juni 2021. Damit setzte sich der Trend der vergangenen Monate zwar fort, jedoch nicht mehr so stark wie zuletzt. Im Mai 2022 hatte die Vorjahresveränderung noch +60,8% betragen (Destatis)

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